Alle Artikel mit dem Schlagwort: Shitstorm

Erfolgreiche Krisenkommunikation: PR 101

„Der Peter hat vor einiger  Zeit den Drucker überlastet.“ „Der Peter hat letzte Woche mal wieder einen Drucker kaputt gemacht.“ „Peter H. schafft es tagtäglich dem Unternehmen Schaden zuzufügen.“ „Herr H. schadet dem Unternehmen vorsätzlich seit mehreren Monaten und ist nicht länger tragbar.“ Ein einfaches Beispiel, das die Entstehung einer kleinen Krise auf persönlicher Ebene darstellt. In diesem Fall schaukelt sich ein kleiner Unfall zu einem kritischen Problem hoch – durch etwas Tratsch, Missverständnisse und das Stille-Post-Prinzip. Ähnlich läuft es auch meist dann ab, wenn sich Unternehmen mit handfesten PR-Krisen konfrontiert sehen. Die Krisen werden hierbei meist von den Medien aufgrund aktueller Geschehnisse angeschürt und getragen – in Zeiten von Social Media erleben wir aber auch immer öfter so genannte Shitstorms, bei denen eine immer größer werdende Schar an Personen gegen eine Person, ein Unternehmen oder Produkt hetzt. Amazon oder Kik sind hierbei nur zwei Beispiele. Auch Mario Götze erlebt aktuell wohl eine kleine PR-Krise. Wenn man einer derartigen Krise entgegenblickt, stellt sich selbstverständlich stets die Frage, wie man damit am cleversten umzugehen hat. Leider gibt es hierzu natürlich …

Die guten Schafe und Amazon

Die Aufschrei-Debatte ist schon wieder abgeklungen und ich dachte sie wären verschwunden – doch da sind sie wieder – die Schafe, die Mediengetriebenen, die Spielbälle. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie die Berichterstattung der Medien die öffentliche Meinung, Diskussion und Bewegung beeinflusst – ganz wie der Hirtenhund die Schafsherde. Und doch wirkt nicht jeder Bericht gleich. Woran liegt das? Wer oder was sorgt dafür, dass der eine Bericht so viel besser anschlägt, als der andere?   Ein kleiner Rückblick…. Amazon nutzt (wie in Deutschland üblich) Leiharbeitsfirmen, um schnell und einfach Nachfragespitzen bewältigen zu können. Es stellt sich heraus, dass diese Firmen ihre Mitarbeiter sehr unschön behandeln. [Link] Folge: Große Empörung gegenüber Amazon, die ihre Subkontraktoren (!) scheinbar nicht weiter kontrollieren. Apple’s Zulieferer sorgen seit Jahren dafür, dass ihre Mitarbeiter wie Sklaven behandelt werden, entweder in der Fabrik sterben oder sich einfach selbst umbringen. [Link] Folge: Apple? Das sind doch die mit den tollen Telefonen. Das will ich! Kik, Zara, GAP, Aldi, Lidl, usw. lassen ihre Produkte von Subkontraktoren zuliefern, die Menschen wie Tiere halten …