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Drehbuch „Glück macht man“

Vor einiger Zeit (irgendwann 2011) habe ich damit begonnen ein Drehbuch zu schreiben.

Gerade in Studium, Freelance-Projekten und Praktika habe ich immer wieder festgestellt, dass viele Personen sich einen Lebensweg und damit meist eine Karriereleiter aufgezwungen haben, mit dem sie in keinster Weise glücklich sind. Gerade an Universitäten und vor allem in Studiengängen wie BWL, trifft man sehr viele junge Menschen, die ihr Studium, ihre Kurse und ihre Praktika rein nach einem fixen Schema wählen, von dem sie glauben, dass dieses das „richtige“ Schema sei. Dieses Schema wird sicherlich teilweise durch die Eltern, meist aber auch einfach durch die Gesellschaft und falsche Vorstellungen geprägt. Gerade diese Personen sind meistens sehr unglücklich (vor allem mit ihrem Studium) und oftmals in dem was sie tun auch recht schlecht. Das alles nur, weil sie nicht erkennen wollen, welcher Weg für sie viel besser funktioniert.

Ich könnte an dieser Stelle noch viel zu den Hintergründen erzählen – dann hätte ich besagtes Drehbuch aber auch nicht schreiben müssen. ;-)

Das Skript war 2012 in einer ersten Version fertig, wurde anschließend von einem dramaturgischen Lektor komplett zerpflückt, anschließend komplett überarbeitet und ist seit Sommer 2013 nun in Version 2 fertig gestellt.

Ich möchte das Ganze an dieser Stelle veröffentlichen und allen zugänglich machen, die sich dafür interessieren. Wer vorher noch nie ein Drehbuch gelesen hat, wird sich sicherlich zunächst an den Stil gewöhnen müssen. Das Schöne an der Drehbuchform ist allerdings die Tatsache, dass man sich auf das Wesentliche beschränkt und somit die Fantasie des Lesers viel mehr Welten schaffen kann, als dies bereits bei normalen Büchern der Fall ist.

Vielleicht findet sich auf diesem Wege aber ja auch jemand, der das Ganze weiterführen und ggf. sogar verfilmen möchte. Dies ist nach Freigabe durch mich natürlich möglich. Ich freue mich auf deine Nachricht!

 

Das Drehbuch findest du, indem du hier klickst!

 

Viel Spaß beim Lesen!

 


 

Inhaltszusammenfassung

Paul-Lennox Luger ist ein absoluter Durchschnittsmensch, der sich schon immer eher danach gerichtet hat, welche Rolle ihm Andere zudenken, als seinen eigenen Weg zu gehen. Hierbei ist er stets überaus motiviert und hat sich über die Jahre hinweg Idealwerte geschaffen, die wesentlich darauf basieren, was die Gesellschaft seines Erachtens von ihm erwartet. Dieser Mix bringt ihn in einen Teufelskreislauf, da er einerseits mit seinem Leben sehr unglücklich ist, andererseits aber keine notwendigen Änderungen umsetzen kann, da dies seinen selbstgeschaffenen Werten widersprechen würde. Hierdurch vergräbt er sich immer tiefer in seine Arbeit und baut sich seine eigene Gedankenwelt auf. Er ist sich zwar im Ansatz seiner Probleme bewusst, sieht aber per Definition keine Möglichkeit der Veränderung. Freunde und eigene Wünsche spielen quasi keine Rolle mehr.

Der stete Druck, den er sich im Wesentlichen selbst macht, aber auch durch seinen egozentrischen Chef gefördert wird, lassen Paul zudem nicht mehr gut schlafen, was ihn unter anderem dazu verleitet, fragwürdige Schlafmittel über das Internet zu bestellen.

In diesem ganzen Chaos taucht eines Nachts Hans in seinen Träumen auf und verspricht ihm, sein Leben zu ändern. Paul versteht dies allerdings zunächst eher als Drohung. Als Hans ihn fortan auch in der realen Welt aufsucht und Paul mehr und mehr in Probleme und seinen inneren Konflikt stürzt, gibt es kein Zurück mehr – Hans muss weg.

Paul sucht Rat bei seinen verbliebenen Freunden, die ihm allerdings nicht mehr empfehlen können, als sich endlich einmal eine Auszeit zu gönnen. Paul versucht diesem Rat zumindest in Teilen zu folgen. Währenddessen drängt ihn Hans stetig weiter zu der Einsicht, dass sein Leben ihn so niemals erfüllen kann und auch Urlaub nur kurzfristig Symptome bekämpft.

Nachdem Paul verstärkt mit den Entscheidungen seiner Vergangenheit und den Meinungen der Personen um ihn herum konfrontiert wird, scheint die erste große Hürde schließlich genommen. Auch Paul möchte etwas verändern und gibt sich den Ideen von Hans stärker hin. Entgegen dessen Rat zu kündigen, versucht er aber zunächst die aktuelle Situation zu verändern, wobei er lediglich sich als mögliches Problem betrachtet. Da sich die äußeren Umstände, wie sein unfairer Chef, hierdurch aber nicht ändern, hält sich der Erfolg in Grenzen. Als Paul in einem Meeting seinen Chef vor dessen Vorgesetzten in ein schlechtes Licht rückt, eskaliert die Situation. Während einerseits noch mehr böses Blut entstanden ist, wird ihm gleichzeitig eine Beförderung an seinem Chef vorbei, angeboten. Paul erkennt die lang erhoffte Chance, aber auch die Tatsache, dass dies trotz allem nichts Wesentliches an seiner Situation ändern wird. Seine über Jahre erbaute Lebenslogik stürzt in sich zusammen. Der Zwiespalt bringt ihn, in seiner psychisch labilen Situation, vollkommen aus der Bahn und durch eine unüberlegte Handgreiflichkeit auch kurzfristig ins Gefängnis.

Paul erkennt, dass er einem Traum hinterherjagt, der nicht sein eigener ist. Mit der Hilfe seiner Freunde und Hans erhält er schließlich die Möglichkeit, sich beruflich neu zu orientieren. Er beschließt endgültig zu kündigen und sein Leben entsprechend der Ideen von Hans neu auszurichten. Hierbei lernt er seine Freundin Anja kennen und baut auch zu seinen Freunden wieder eine stärkere Bindung auf.

Paul ist schließlich glücklich und frei. Er genießt diesen Moment, als er plötzlich in einen Unfall verwickelt wird. Nachdem er zunächst überlebt und gerettet werden kann, verstirbt er wenig später im Krankenhaus. Paul gelangt auf eine Ebene mit Hans, welcher sich hierdurch als eine Art Engel entpuppt. Während sich in Pauls altem Umfeld auch durch seine Veränderung viel Positives ereignet, wird Paul zu neuen Aufgaben gerufen.

 


 

Fakten

HauptthemenWork-Life-Balance und Lebensglück
RelevanzNach wie vor sehr relevant. Lebensglück ist vor allem für die „Generation-Y“ von enormer Bedeutung
AuswertungsmöglichkeitFernsehfilm
GenreDramedy
Spielort und ZeitDeutsche Großstadt, 2014
Länge90 Minuten
Zielgruppe17 – 49 Jahre
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Markus Recent comment authors
Markus

Spannendes Thema. Stehe selbst gerade vor der Entscheidung, ob ich meinen sehr sehr gut bezahlten Job, bei dem ich recht unglücklich bin kündigen soll oder nicht. Eigentlich will ich kündigen, doch mein soziales Umfeld drängt mich dazu noch etwas länger durchzuhalten…