Alle Artikel in: Entrepreneurship

Projekt kurz vorgestellt: Placedise

Wie versprochen stelle ich heute ein zweites tolles Projekt vor, an welchem ich aktuell maßgeblich beteiligt bin. Placedise. Bei Placedise (www.placedise.com) handelt es sich um eine Software, die in der Lage ist, die Werbewirkung von Product Placement oder vergleichbaren Marketing-Taktiken auf den Konsumenten zu messen – bereits vor der eigentlichen Umsetzung der Maßnahme. Obgleich es Product Placement nun schon seit weit über 100 Jahren gibt, war die Messbarkeit bisher das wohl größte Problem – bzw. ist die Messbarkeit ein generelles Problem von Werbemaßnahmen. Dies ist mitunter ein wesentlicher Grund, weshalb Marketingabteilungen bei Unternehmensführern und vor allem Finanzverantwortlichen nicht sonderlich beliebt sind. Dort wird teilweise viel Geld ausgegeben, ohne dass man den Erfolg in irgendeiner Art und Weise beziffern könnte. Oftmals wird der Erfolg somit einfach über die Reichweite bestimmt. Im besten Fall werden eigene Studien und Untersuchungen in Auftrag gegeben. Die Reichweite ist eine schöne Messgröße, die für sich allein genommen allerdings so gut wie keine Aussagekraft hat. Sie kann sogar irreführen – wenn eine Werbekampagne bspw. negative Effekte hat, kann eine große Reichweite kein …

Daten aus PDF-Formular in Excel importieren

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, in diesem Jahr wieder etwas mehr zu schreiben. Durch viele spannende Aktivitäten und Projekte auf beruflicher Seite ist dies leider doch etwas anders gekommen. In Kürze gibt es daher aber viele umso spannendere Informationen und Berichte. Bis dahin möchte ich in einem kurzen „Überbrückungsbeitrag“ ein sehr nützliches kleines Tool vorstellen:  A-PDF Form Data Extractor Folgendes Grundproblem Man möchte Daten erheben. Am liebsten digital und hierbei natürlich am liebsten in PDF-Form. Ein entsprechendes PDF-Formular zu erzeugen ist sicherlich die erste Hürde. Diese kann allerdings bspw. mit dem kostenlosen Libre Office (kann hier heruntergeladen werden) relativ leicht genommen werden. Wer Adobe Acrobat besitzt, hat hiermit sowieso keine Probleme. Nun möchte man diese Daten aber in der Regel auch weiterverarbeiten. In den meisten Fällen nutzt man hierzu Excel oder die Open Office Variante, um auch große Datenmenge halbwegs automatisiert analysieren zu können. Doch wie bekommt man die Daten aus der PDF in Excel?! Zu diesem Problem gibt es in den Weiten des WWW viele Diskussionen, von denen 99 % ins Nirgendwo führen. …

Happy New Year – Ausblick

Ich wünsche allen Lesern ein wundervolles und überaus erfolgreiches neues Jahr! Passend zum Start in 2014 möchte ich an dieser Stelle auch einen kleinen Ausblick auf die künftigen Inhalte geben.Da ich ab sofort in der Berliner Start-Up-Welt tätig sein werde, wird es mit großer Sicherheit auch zahlreiche Artikel hierzu geben. Ich kann natürlich keine Geheimnisse oder sogar Interna veröffentlichen – allerdings kann ich den Fokus auf den Bereich Entrepreneurship schärfen und meine Erfahrungen indirekt einfließen lassen. Die kommenden Artikel werden hierbei sicherlich zum einen fachlicher Natur sein und anderen (potenziellen) Gründern wertvolle Tipps liefern, zum anderen aber auch einen lockeren Einblick in meinen neuen Lebensabschnitt ermöglichen. Zeit also, diesen Blog in den Favoriten zu speichern (im Browser oder bspw. mit feedly oder Google Currents), den RSS-Feed zu abonnieren oder auf Twitter zu folgen. Ich freue mich auf das neue Jahr, da ich mir, wie jedes Jahr, erneut vorgenommen habe, das Jahr besser zu gestalten, als das vergangene. Das absolute Maximum ist noch lange nicht erreicht ;-) . Let’s rock!  

Einige aktuelle Onlineprojekte kurz vorgestellt

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen, ein paar Projekte vorzustellen, die ich in der Vergangenheit umgesetzt habe oder an denen ich beteiligt war – die aber bisher noch nicht intensiv vorgestellt wurden. Durch den Start ins Berufsleben wurden insbesondere bestehende Projekte (sofern nicht ganz beendet) neu aufgelegt. Das Ziel bestand hierbei darin, den Verwaltungsaufwand, aber auch die damit verbundene Verantwortung zu minimieren.   Studiumsreport.de Die Seite www.studiumsreport.de wurde von einigen Altlasten befreit, neu konzipiert und in ein neues Gewand gehüllt. Das vormals eher verspielte Design wurde durch ein eher schlichtes Layout (gleiches Theme, wie hier) ersetzt. Der Fokus liegt nun klar auf Funktionalität und Informationsgehalt. Genau dies soll es nämlich künftig sein – ein Infoportal für Studenten mit interessanten Infos aus diversen Themenbereichen rund um das Studium. Die Beiträge erstrecken sich von Anleitungen zur Organisation des Studiums über Informationen hinsichtlich Auslandserfahrung bis zu Tipps und Tricks für die Bewerbung für Praktikum oder Berufseinstieg. Hierbei werden auch die hochwertigen eBooks hervorgehoben. Diese sind kostenlos und ohne Registrierung, etc. lesbar. Sie liefern umfassende Informationen zur Studiumsorganisation sowie der …

Das Neue Arbeiten – digitaler, flexibler, effizienter

Die Art zu arbeiten ist längst nicht mehr ein in Stein gemeißelter Prozess. Junge Start-Up-Unternehmen starten in Coworking-Spaces, Beratungen haben seit jeher keine festen Arbeitsplätze und auch alle anderen Unternehmen setzen mehr und mehr auf Flexibilität. Passend zu diesen Veränderungen gibt es heute einen Gastbeitrag von Luisa Solms (Content Editor bei Springest) zum Thema „Clean Desk“ im Rahmen einer neuen Art zu arbeiten.   In einer sich verändernden Arbeitswelt, in der Informatisierung und Technologisierung neue Möglichkeiten bieten und Unternehmen getrieben durch die Globalisierung vor die Herausforderung gestellt sind, auf dem nationalen wie internationalen Markt konkurrenzfähig zu bleiben, haben sich die Anforderungen an Unternehmen geändert. Und auch Arbeitnehmer stellen neue Anforderungen an ihren Arbeitsplatz. Flexible Arbeitszeiten, Home-Office statt Großraumbüro, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind nur einige Stichworte, die in diesem Zusammenhang an Bedeutung gewonnen haben. Die 40-Stunden-Woche – ein Modell, das längst überholt zu sein scheint! Eine Arbeitskultur, die Arbeit aus einer neuen, modernen und flexiblen Perspektive betrachtet und damit zugleich den technischen Entwicklungen der letzten Jahre gerecht wird, ist das “Neue Arbeiten”. Wurde der …

Spritkostenmanagement für kleine Unternehmen

Der heutige Sponsored Post befasst sich mit einem Thema, dass gerade für kleine Unternehmen, die viel mit betrieblichen Fahrten (bspw. zu Kunden oder Messen) zu tun haben, interessant ist. Während große Konzerne umfassende Kostenmanagementsysteme zur Verfügung haben, stöhnt der kleine Betriebsinhaber bei jeder Spesenrechnung auf, wenn er alle möglichen Tankquittungen katalogisieren und erstatten muss. Die Kosten sind hierbei eine Sache – eine andere ist allerdings die Abrechnung der Spesen, welche häufig auch noch „per Hand“ erfolgen muss. Diesen Arbeitsaufwand kann man für alle Beteiligten verringern und angenehmer gestalten. Aral bietet hierzu etwa das Programm der „Aral CardKomfort“, was im Wesentlichen eine bequeme Tankkarte für Unternehmen mit bis zu 5 Fahrzeugen darstellt. Wie funktioniert das Ganze konkret? Das Unternehmen hat die Möglichkeit sich für das Programm anzumelden und erhält Tankkarten. Die entsprechenden Mitarbeiter können fortan an allen Aral- und BP-Tankstellen (2.500 Stück) mit diesen Tankkarten bezahlen. Der Clou des Systems besteht darin, dass die Tankkosten direkt und gebündelt dem Unternehmen in Rechnung gestellt und vom Firmenkonto abgebucht werden. Es reduziert sich somit der Verwaltungsaufwand, da nur noch …

Die Gefahren von Performance Marketing

Performance Marketing liegt stark im Trend. Vor allem Unternehmen, die gerade erst in das Thema Online-Marketing einsteigen, aber auch junge Start-Up-Unternehmen sehen darin eine tolle Chance dem Marketing mehr Struktur und Effizienz verschaffen. Kurz zum Hintergrund: Performance Marketing basiert auf der Idee mit Werbung messbare Reaktionen beim Konsumenten zu erzielen. Der BVDW beschreibt diese Richtung darüber hinaus als Teil des Marketing Mix. Das hört sich zunächst ziemlich toll an und wird in vielen Unternehmen auch entsprechend zelebriert. Es wird jedes noch so kleine Detail in Bezug auf das eigene Marketing in möglichst kurzen Zeiträumen (möglichst Tageswerte) gemessen und in die Erfolgsgleichung mit aufgenommen. Was nicht erfolgreich ist oder sich gar nicht messen lässt wird sofort eliminiert. Performance Marketing wird hierbei meist sehr eng definiert – oftmals nur als Search Engine Advertising (SEA), da sich dies leicht, günstig, schnell und detailliert messen lässt. Dass diese Denkweise sehr gefährlich ist, habe ich bereits in meinem Beitrag „Bannerblindheit ist nur die halbe Wahrheit“ angeschnitten. Auch der Beitrag zum Thema AdBlocker beschäftigt sich indirekt damit. Nichtsdestotrotz möchte ich mit …

6 Dinge, die mir mein BWL Studium wirklich gebracht hat

Dieser Beitrag bezieht sich im Wesentlichen auf einen Artikel auf Spiegel Online mit dem Titel „BWL nützt gar nichts“ (hier nachzulesen). Dieser berichtet unter anderem davon, dass ein klassisches BWL-Studium aus Sicht eines Unternehmensgründers „herzlich wenig“ bringt. Nun muss ich vorab sagen, dass der Autor des Artikels an einer sehr großen Universität, der Uni Hannover, studiert hat – und dies noch dazu mit Diplomabschluss. Entsprechend sind seine Erfahrungen möglicherweise mit meinen nicht vergleichbar, meine aber dafür aktueller. Darüber hinaus hat er natürlich recht, wenn er sagt, dass ihm das Studium nur wenig für die Gründung nötiges Fachwissen vermittelt hat. Ein BWL-Studium ist aber mehr und da die Diskussion in Foren, auf Twitter und Co eher in die Richtung „ich muss ja gar nicht studieren“ geht, dieser Beitrag. Ich kritisiere daher auch nicht den obigen Artikel, sondern den Umgang damit. Dies ist vor allem für Personen, wie ich eine war, sehr gefährlich. Am Ende der Schulzeit ist man davon überzeugt, dass man die Welt regieren kann und hat teilweise vielleicht sogar schon große Projekte und kleine unternehmerische …

Gewerbeanmeldung und Gründung der Rechtsform Einzelunternehmen oder GbR

Nachdem mein kleiner Beitrag zum Thema „UG – ja oder nein“ relativ gut ankommt, möchte ich nun eine weitere oft gestellte Frage junger Unternehmensgründer und künftiger Selbstständiger klären. Wie ist das eigentlich mit der Gründung von kleineren Unternehmen? [Vielleicht an dieser Stelle auch interessant: Mein Beitrag zum Vergleich der UG mit einer GmbH – was sich am besten für Gründer eignet: Hier klicken]   Hintergrund Wenn es um das Thema Selbstständigkeit und Unternehmensgründung geht, so kommt man sehr schnell mit diversen Rechtsformen, wie der UG, der GmbH, der AG oder der englischen Limited (Ltd.) in Kontakt. Für sehr viele Personen sind dies aber die oft zitierten Kanonen, die auf Spatzen schießen. So gibt es sehr viele Gründer, die etwa die Selbstständigkeit neben dem Berufsleben anstreben. Auch in diesen Fällen ist es natürlich notwendig ein Unternehmen zu gründen. Eine GmbH wäre hier bspw. nicht nur unnötig, sondern würde die meisten Gründer in diesen Fällen auch einfach überfordern. Im Nachfolgenden möchte ich einen kurzen Leitfaden präsentieren, der durch die wichtigen ersten Schritte von der Idee bis zur …

Korkwand – ein verstaubtes Hilfsmittel wiederentdeckt

Weniger Poster, mehr Kork! Mein Zimmer hat einen neuen Anstrich bekommen – genauer gesagt, verfügt es nun über eine riesige Pinnwand (ca. 2,5 x 1 Meter). Die Idee dazu entstand relativ pragmatisch aus dem Wunsch, die vielen unterschiedlichen Inhalte meiner Masterarbeit zu visualisieren. Da ein großes Whiteboard zu teuer gewesen wäre, fiel der Gedanke schnell auf die gute alte Korkwand. Man findet sie noch hin und wieder in diversen Büros oder Seminarräumen – letzten Endes wird sie m. E. aber immer seltener genutzt. Insbesondere für Studenten ist die Korkwand aber ein geniales, günstiges Hilfsmittel, um (komplexe) Inhalte strukturiert darzustellen. Der High-Tech-Freak wird nun einwerfen, dass es dazu doch zahlreiche Software-Lösungen gibt, die viel praktischer sind, weil man sie überall mit hinnehmen kann, etc. Die Korkwand hat allerdings den unschlagbaren Vorteil, dass man seine Inhalte räumlich (in echtem 3D!!) darstellen kann. Im Nachfolgenden weitere Vor- und Nachteile im Überblick.   Vorteile Die Größe ist individuell anpassbar Das Konstrukt ist relativ preisgünstig Man kann Lerninhalte anpinnen und somit räumlich lernen, was von vielen Gedächtnisprofis empfohlen wird Man …