Alle Artikel in: Entertainment

Branded Movies – die besseren Werbeclips

Jeder kennt klassische Werbeclips, die am Abend gerne als Pinkelpause genutzt werden. Imagefilme, die ein Unternehmen präsentieren, sind ebenfalls bekannt – genauso wie die Platzierung von Produkten in Filmen und Serien den meisten Personen vertraut ist. Wohl noch eher unbekannt sind Filme, die eine Marke oder ein Produkt bewerben, ohne dass das Produkt direkt auftaucht. Taucht es doch auf, so kann man gleichzeitig aber trotzdem schwer von Product Placement sprechen, da der Film vollständig vom jeweils werbenden Unternehmen produziert wurde. Es handelt sich hierbei also letzten Endes um klassische Werbeclips, die allerdings deutlich länger sind, viel aufwändiger produziert wurden und in der Regel keine explizite Darstellung des Produktes beinhalten. Der Film steht im Vordergrund und das macht das Ganze auch für uns Konsumenten so spannend. Werbung, die man ansehen kann, weil sie einfach toll gemacht ist. Die Gründe, weshalb Unternehmen dies tun, sind vielfältig. Natürlich versucht man durch gut gemachte Filme, potenzielle Kunden anzulocken, um ihnen dann implizit das eigene Produkt schmackhaft zu machen. Teilweise werden diese Filme aber auch für Messepräsentationen genutzt. Dem Zuschauer …

Ich bin übrigens Udo – Kurzfilm online

Die Datenerhebung zu meiner Studie im Rahmen meiner Masterarbeit ist beendet (über die Studie wurde bereits hier berichtet). Somit ist es an der Zeit, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und den zugehörigen Kurzfilm in HD-Qualität zu veröffentlichen!   Die Hintergründe Mithilfe der durchgeführten empirischen Studie soll weiter geklärt werden, welche Effekte durch Produktplatzierungen in Filmen generiert werden. Besonderer Fokus liegt hierbei auf unterbewussten Prozessen unter realistischen Bedingungen. In der bisherigen Forschung (und auch Praxis) werden bisher in erster Linie explizite Effekte berücksichtigt. Dies bedeutet, dass ein Product Placement dann als erfolgreich gilt, wenn sich die Zuschauer im Anschluss daran erinnern. Dass diese Erfolgsdefinition nicht sinnvoll ist liegt auf der Hand und konnte auch mehrfach nachgewiesen werden. Werden auch implizite Effekte berücksichtigt, so handelt es sich bei den Studien meist entweder um Laborexperimente oder Studien, die vorhandene, nicht vergleichbare Filmclips nutzen. Meine Studie soll hier weitere Erkenntnisse bringen. Für den Test wurden insgesamt 10 unterschiedliche (hinsichtlich der Produktplatzierung) Filme erstellt, wovon am Ende 4 für den tatsächlichen Test ausgewählt worden sind. Die 4 Filme …

Muttertag in Werbeclips

Am 12. Mai ist Muttertag. Passend dazu gibt es von diversen Unternehmen wie jedes Jahr passende Werbespots, die sich dem Thema widmen. Als kleinen Reminder (nur noch 1 Woche), möchte ich in diesem Beitrag mal wieder ein paar Clips vorstellen.   Nivea: „Mama“ (2013). Sehr harmonischer und emotionaler Spot. Weitere Infos zu den Hintergründen u. a. hier auf wuv.de.   Fleurop: „Muttertag“ (2012/2013). Der alljährliche Fleurop-Spot, der das Geschäft ankurbeln soll. Im Grunde die gleichen Bilder wie letztes Jahr. Vielleicht gibt es die Tage aber auch noch ein neues Filmchen. Das Video ist leider nicht länger verfügbar.   Pampers: „Miracles“ (2012). Wunderschöner Spot, der sich mal nicht an die Kinder, sondern direkt an die Mütter richtet und ihnen dankt (dass sie Pampers gekauft haben?).

Eine Studie mit Kurzfilm

[UPDATE] Ergebnisse der Studie finden sich hier: Zum Beitrag… Im Januar 2013 war es wieder einmal soweit – ich stand hinter der Kamera und durfte gemeinsam mit vielen tollen Teammitgliedern einen kleinen Kurzfilm produzieren! Der Film trägt den Titel „Ich bin übrigens Udo“ und beschreibt die Geschichte von einem jungen Mann, der versucht in einer Bar Frauen kennenzulernen. Das besodere an dem Streifen ist die Tatsache, dass er zunächst nicht einfach irgendwo auf YouTube, o. ä. zu bestaunen ist, sondern als Teil einer wissenschaftlichen Untersuchung genutzt wird. Genauer gesagt ist er Teil einer Studie, die ich aktuell im Rahmen meiner Masterarbeit durchführe.     Hierzu benötige ich nun deine Unterstützung! Klicke jetzt auf www.studie-mit-film.de Nimm an der Studie teil Die Teilnahme wird etwa 10 bis 15 Minuten dauern und du benötigst dafür ein ruhiges Plätzchen, wo du in Ruhe den Film sehen kannst. Keine Angst! Die Testpersonen, die das Ganze bereits vorab durchgeführt haben, waren allesamt der Meinung, dass das Ganze so spannend konstruiert ist, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht. ;) …

Proll-Out Premiere

Am vergangenen Donnerstag hatte ich die famose Gelegenheit, auf der Premiere des größten independent Animationsfilmprojekts Deutschlands dabei sein zu können. Die Rede ist von „Quiqueck & Hämat – Proll Out“! Wer fleißig mitgelesen hat, wird sich ggf. erinnern, dass es hierzu vor einiger Zeit bereits ein Interview mit dem Macher (Thomas Zeug) gab. Nachlesen kann man das hier. Dort gab es damals auch den Trailer zu sehen. Ich habe nun also den kompletten Film gesehen … und ich war restlos begeistert. Der Film verdient nicht nur aufgrund der Technik höchste Anerkennung, sondern zeichnet sich insbesondere durch Thomas‘ einzigartigen Humor aus. Das macht den Film sicherlich nicht unbedingt kinderfreundlich, er hebt sich damit aber wunderbar von all den Standard-Animationsfilmen ab.Somit kann ich an dieser Stelle vorab bereits eine klare Kaufempfehlung aussprechen (wenn der Film denn dann irgendwann mal in den DVD- und BlueRay-Regalen steht). Die Wartezeit kann man sich bspw. mit der genialen Filmmusik von Florian Linckus versüßen (bspw. auf Amazon, siehe hier) oder mit den vielen Making-Of-Videos (die in den letzten Jahren entstanden sind) überbrücken.Diese …

Trend zum Second Screen als Chance für TV-Werbung

Der Second Screen liegt voll im Trend! Gemeint ist die Nutzung von Tablet oder Smartphone (oder auch Laptop, etc.) parallel zum TV-Gerät. Noch wichtiger: Der Trend ist auch bereits voll beim werberelevanten Publikum angekommen (oder zumindest in greifbarer Nähe), sofern man aktuellen Berichten (siehe hier auf mobilbranche.de) und Studien (siehe hier von SevenOne Media) glauben darf. Die Sender (siehe Quellen oben), aber auch werbende Unternehmen (siehe hier) beginnen zudem bereits, sich dies mit cleveren Techniken und Tricks zu Nutzen zu machen. Das Ganze hat aber noch einen viel größeren Vorteil, als „nur“ die Möglichkeit mit dem Konsumenten auf mehreren Kanälen gleichzeitig zu interagieren! Konkret kann davon nämlich insbesondere die klassische TV-Werbung profitieren! Dies klingt erst einmal absurd, wenn man bedenkt, dass „Second Screen“ ja bedeutet, dass sich der Konsument eben ein Stück vom TV abwendet. Aber aufgepasst! „Second Screen“ bedeutet, dass bspw. das Tablet parallel zum TV genutzt wird – es ersetzt ihn aber nicht. Hier liegt der Clou. Wie bereits in meinem Beitrag zur sogenannten Bannerblindheit beschrieben, gibt es eine Vielzahl an unterbewussten Prozessen, …

Mixed Emotions mit Herz

Vor einiger Zeit gab es hier bereits einen kleinen Beitrag zum Thema Werbespots mit Mixed Emotions (hier klicken, um zu diesem Beitrag zu gelangen). Heute möchte ich einen weiteren sehr schönen Werbespot aus der Schweiz präsentieren.Wer sich für mehr Details interessiert, dem sei der aktuelle Artikel auf wuv.de empfohlen, welcher sich damit befasst (siehe hier).Viel Spaß! >> Hier auf YouTube ansehen  

Cinetricks – Das digitale New York in „The Avengers“

Und schon wieder ein kleiner Follow-Up-Artikel. Vor Kurzem gab es einen Beitrag zu den digitalen Tricks hinter den Kulissen großer Film- und Serien-Produktionen (siehe hier). Hieran möchte ich (passend zum Oscars-Sonntag) anknüpfen und heute ein wunderschönes kleines Making-Of zu „The Avengers“ präsentieren. Dabei wird gezeigt, wie die äußerst komplexe New York Kulisse digital am PC entstanden ist. Viel Spaß! >> Hier auf YouTube ansehen  

Die TV-Quote und das Internet

Über das große Problem mit der hochgeschätzten TV-Quote hatte ich an dieser Stelle bereits berichtet (siehe hier). Heute gab es mal wieder einen passenden Beitrag in der Süddeutschen Zeitung, welcher die Hauptproblematik beim Namen nennt.(Den Beitrag findet man hier: „Zuschauer-Quote von TV-Beiträgen im Netz. Zahlen, bitte„.) Gerade die jüngere Generation konsumiert TV vermehrt auch über das Internet, wobei hier zunächst vor allem die Mediatheken der Sender gemeint sind. Nun sieht es aktuell wie folgt aus: Wird eine Sendung theoretisch im TV gar nicht gesehen, dafür aber millionenfach via Internet konsumiert, so wird sie abgesetzt, weil der Hauptindikator, die TV-Quote, die Webzugriffe nicht berücksichtigt. Problem? Problem! Insbesondere deshalb, da das Internet wohl keine nur vorübergehende Erscheinung ist, wie von vielen lange Zeit behauptet ;) . Just saying.

Hosting the Oscars – Bring it on, Seth!

Am 24. Februar findet die Verleihung der alljährlichen Academy Awards in Hollywood statt (bei uns natürlich wie immer auf ProSieben). Nominiert sind dieses mal insbesondere Bradley Cooper, Joaquin Phoenix, Naomi Watts und Christoph Waltz sowie die Filme Argo, Lincoln, Les Misérables und natürlich nicht Twilight ;). Viel interessanter als die Nominierten und Gewinner ist meines Erachtens aber jedes Jahr das Rahmenprogramm und hierbei insbesondere derjenige oder diejenige, die die ganze Show moderiert. Dieses Jahr ist Seth McFarlane (Ted, Family Guy) an der Reihe und darf zeigen was er kann. Nachdem ich in der Vergangenheit oft enttäuscht worden war, erwarte ich nun einiges, da McFarlane in meinen Augen ein riesiges Comedy-Talent ist. Wie jedes Jahr bin ich aber auch 2013 gespannt, ob er die grandiose Eröffnungsnummer von Hugh Jackmann 2009 toppen kann. Es wird schwer, so bring it on, Seth! ;)     Und was meint der Herausforderer? …