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Christmas Spots 2018

Auch wenn es dieses Jahr ansonsten nicht für viele Blogbeiträge gereicht hat, soll es wie jedes Jahr (siehe hier für 2017) nicht an meinem Beitrag mit den besten Weihnachts-Werbespots fehlen!

Wie auch schon im vergangenen Jahr, spare ich mir allerdings die Detailbewertungen und verweise direkt auf die vollständige YouTube-Playlist.

Nur so viel: 2018 steht ganz im Zeichen der Musik und des Mottos „du kannst alles schaffen“. Es interessant, wie die meisten Beiträge doch immer ins gleiche Horn blasen. Ob man sich hier hinter den Kulissen abspricht oder das Ganze eher durch allgemeine Trends befeuert wird – wird werden es an dieser Stelle nicht auflösen können.
Gut finde ich aber allemal, dass der Mixed-Sad-Emotions-Drop nun ausgelutscht ist. Hier hat man sich insbesondere im letzten Jahr schon etwas stark Richtung Langeweile kopiert.

Noch ein kleiner Spoiler. John Lewis tritt in diesem Jahr nicht mehr für sich, sondern quasi im Rahmen der Holding, zu welcher auch Waitrose gehört. Dies resultiert aus einem größeren Rebranding mit dem Ziel, die unterschiedlichen Geschäftsbereiche stärker zusammenzuführen.
Den beiden Weihnachtsgeschichten hat dies meines Erachtens sogar ganz gut getan.

Spot an!

 

 

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Die totgeschwiegene Rentenlücke der Generationen U40

Mindestens 1x im Jahr wird sie irgendwo geführt. Die Debatte um gerechte Renten und Altersarmut. Was mir als Angehörigen der jüngeren Generationen hier übel aufstößt – es geht stets um die Situation aktueller Rentner – nie um die Aussichten der jüngeren Mitbürger. Die politischen Gründe (Rentner stellen in unserer Demokratie einen großen Part dar) hinten angestellt, möchte ich auf ein paar Fakten und die bittere Wahrheit aufmerksam machen.

Altersarmut ist aktuell die Ausnahme, wird aber die Regel werden

Sicherlich gibt es auch heute ältere Menschen, die mit ihrer Rente gerade so irgendwie über die Runden kommen. Nichtsdestotrotz kann hier von Ausnahmen gesprochen werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn als „arm“ die bezeichnet werden, deren Einkünfte dem Hartz4-Niveau entsprechen.

Diese Situation mag jetzt in einigen Situationen tragisch erscheinen, wir werden uns aber ggf. daran gewöhnen müssen!

Das aktuelle Rentensystem kann die Generation U40 nicht ernähren

Blicken wir auf die Art und Weise, wie unser Rentensystem funktioniert. Eigentlich ganz einfach: Jeder Angestellte spendet einen Teil seines Lohns der Rentenkasse, die dies wiederum an die Rentner ausschüttet. Wichtig ist hier, dass die aktuelle arbeitende Generation für die aktuelle Rente beziehende Generation zahlt. Man zahlt also nicht für sich selbst ein.

Wenn also 100 Personen arbeiten und 1 Person Rente bezieht, so funktioniert das System wunderbar. Jeder gibt 20 EUR pro Monat ab und die Person kann gemütlich leben.

Die vielen Gründe (kein Krieg, viel(!) höhere Lebenserwartung und so gesehen zu geringes Renteneintrittsalter), weshalb sich die Zeiten diesbezüglich kontraproduktiv entwickelt haben dahingestellt. Fakt ist, dass obige Logik bereits für unsere Großeltern nur gerade so funktioniert hat, für unsere Eltern nicht funktioniert und erst recht nicht mehr für uns funktionieren wird.

Wenn 10 Personen arbeiten und 100 Personen Rente beziehen, dann muss jeder im Monat 20.000 EUR geben, damit diese Personen gemütlich leben können. Blöd. Da hilft es nicht einmal die Superreichen zu enteignen.

Diese abstrakten Rechenbeispiele sind natürlich überzogen. Aber sehen wir uns aktuelle Prognosen an. Beispielsweise den Bericht hier…

Ohne private Vorsorge sieht es im aktuellen System finster aus. Um den gewohnten Lebensstandard zu halten müssen also rund 800 EUR pro Monat zurückgelegt und angelegt werden (als Durchschnittswert). Also 9.600 EUR jährlich. Je nach Verdienst entspricht das bis zu 24.000 EUR vom Bruttolohn, der allein pro Jahr in die Vorsorge fließen muss, um Altersarmut zu vermeiden. Das Ganze so lange, wie man gedenkt Rente zu beziehen. Wer also noch der Illusion unterliegt, mit 65 Jahren das Arbeitsleben zu verlassen, darf ab spätestens 35 mit dieser Rechnung anfangen.

Um ehrlich zu sein: Ich kenne kaum jemanden, der in der Lage ist, dies umzusetzen.

Unsere Eltern und Großeltern lebten/leben über unsere Verhältnisse

Auch vorhergehende Generation hätten dies in der Mehrheit nicht stemmen können. Entsprechend lohnt sich an dieser Stelle auch nochmals der Blick auf das System. Unsere Großelterngeneration hat in erster Linie von dem starken Wirtschaftswachstum der Nachkriegsjahre profitiert. Obgleich dies in der Tat den Entbehrungen und der Arbeitsleistung dieser Menschen zu verdanken ist, ist es am Ende trotzdem auch eine reguläre marktwirtschaftliche Entwicklung, die sich genauso wieder abbauen oder umschichten kann (siehe Finanzkrise oder auch nur die Lohnentwicklung der letzten Jahre). Entsprechend hätte man also die Einnahmen der guten Zeit für schlechtere Zeiten anlegen müssen. Stattdessen hat man sie großzügig ausgegeben. Was man für die Nachkriegsgeneration noch entschuldigen kann, ist für die letzten Jahrzehnte eigentlich unverantwortbar.

Die bittere Wahrheit über die einzigen Lösungen

Das alles kann man nun als ungerecht empfinden, löst aber das Problem nicht. Genau aus diesem Grund ist jegliche Diskussion in diesem Kontext über soziale Gerechtigkeit (wie sie von linken Parteien definiert wird) fehl am Platz. Es kann mit regulären Mitteln keinen großzügigen Wohlstand für alle geben.

Quo Vadis?

Option 1: Erhöhung des Renteneintrittsalter

Je kürzer man Rente bezieht und je länger man dafür arbeitet, umso entspannter wird natürlich die obige Rechnung. Jede Diskussion um 63, 65 oder 67 ist hier aber Quatsch. Wir müssen eher über 75 oder gar 80 sprechen. Zu hoch, damit auch nur 1 Politiker den Mut hätte, sich damit zu befassen.
Ein erster sehr wichtiger Schritt wäre aber sicherlich ein vollständig flexibles Renteneintrittsalter zu schaffen, wie von der FDP gefordert. Dies würde flexiblere Gesamtanpassungen für die nächsten Jahre deutlich erleichtern.

Option 2: Neues System

Dass unser Rentensystem für unsere Gesellschaft nicht mehr funktioniert liegt auf der Hand. Eine Umgestaltung könnte in Richtung Grundeinkommen tendieren. Grundabsicherung + private Vorsorge; dafür aber keine Abgaben während man arbeitet. Das ganze in Stufen eingeführt, um den unterschiedlichen Generationen gerecht zu werden. Andere Systeme sind denkbar.
Dies wäre sicherlich die sauberste Lösung, aber erfordert ebenfalls große politische Anstrengungen und es muss klar sein, dass niemand mit einem neuen, nachhaltigen und fairen System den Rentenwohlstand unserer „Vorgänger“ erreichen wird. Zeitgleich liegt bei einem derartigen Modell noch mehr Verantwortung bei jedem Einzelnen. Dies wird zu neuen Problemen führen.

Option 3: Truth to be spoken und Umerziehung

Wir leben in einem Deutschland, in dem es jeder als selbstverständlich erachtet, dass er im Rentenalter nicht nur versorgt ist, sondern auch genügend Mittel für Weltreisen, Hobbies und mehr zur Verfügung hat. Man hat ja schließlich hart gearbeitet.
Es muss ein Umdenken her, dass auch 40 Jahre harte Arbeit kein Recht auf Wohlstand, sondern lediglich auf Existenz schaffen. So hart dies klingt, müsste diese Botschaft so lange wiederholt werden, bis sie auch jeder verstanden hat. Nur so können die großen Enttäuschungen verhindert werden, wenn die Rente eben nur zum Überleben reicht. Hier geht es nicht um soziale Gerechtigkeit oder irgendwelche linke oder liberale Parolen. Hier geht es um die bittere Wahrheit über ein System, das die unliebsamen Resultate ganz automatisch schafft, da sich unsere Gesellschaft (bzw. die Politik, die aufgrund des Egoismus jedes einzelnen entsteht) nicht in der Lage sieht, etwas daran zu ändern.

Rente ist keine Belohnung! Rente ist ein soziales Sicherheitsnetz. Nicht mehr und nicht weniger. Die Umdeutung hat uns in eine recht düstere Situation manövriert.

Nun liegt es an uns, uns bestmöglich darauf vorzubereiten.

 

(Eine theoretische weitere Option wäre sicherlich auch eine andere Bevölkerungsstruktur – aber dies kann man zum einen nicht erzwingen und selbst im Idealfall wäre es nur das Erkaufen von etwas mehr Zeit. Auch denkbar wäre die Querfinanzierung aus ganz anderen Töpfen. Aber mal ehrlich: welche sollen das sein?!)

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Christmas Spots 2017

Kurz vor knapp kommt auch in diesem Jahr mein Beitrag zu den größten und tollsten Weihnachts-Werbespots (hier klicken für 2016)!

Angeblich lagen die weltweiten Ausgaben für diese fast schon eigene Werbeform „Christmas Spots“ 2017 unter denen des Vorjahres. Ob dem tatsächlich so ist, ist sicherlich schwer zu sagen, da auch immer mehr kleine, teils hyperlokale, Unternehmen auf den Zug aufspringen. Die alten Hasen haben allerdings sicherlich einen Rückschritt vollzogen und auch John Lewis hat die Vorjahresleistung meiner Meinung nach schon wieder unterboten.

EDEKA hat auch in diesem Jahr wieder für großes Kino gesorgt – ohne komplett auf die Tränendrüse zu drücken.
Allgemein gibt es natürlich wieder einen bunten Mix aus emotionalen und lustigen Geschichten, wobei manch einer es mit dem Schema „traurige Familienstories“ übertreibt.

In diesem Jahr gibt es aus Zeitmangel leider keine Einzelbewertungen, sondern eine große YouTube-Playlist.
Viel Spaß!

Hinweise: Der längste Beitrag (der spanischen Weihnachtslotterie, Anuncio Lotería de Navidad) ist in jedem Fall sehenswert, mit knapp 20 Minuten aber in der Tat ein „Film“. Der letzte Beitrag ist mit Sicherheit der dramatischste und in der Hinsicht nicht zu überbieten – nur mit Taschentüchern zu empfehlen.

 

Frohe Weihnachten, Merry Christmas, Feliz Navidad, Joyeux Noël, Buon Natale, Veselé Vánoce, Счастливого рождества, 圣诞快乐, …

 

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Bewerbung in der Unternehmensberatung. Die Vorbereitung

Die Bewerbung bei einer Unternehmensberatung (oder auch im Inhouse Consulting) ist nicht immer ganz einfach und mit den gängigen Ratschlägen für Bewerbungsgespräche allein auch nicht zu bewältigen.
Nachfolgend möchte ich einige Tipps und insbesondere Übungsmöglichkeiten bereit stellen, womit auch die schwierigste Case Study kein Problem mehr darstellen sollte.

Das Ganze ist ein Mix aus eigenen Erfahrungen (Horváth & Partners, McKinsey & Company) und denen meiner ganzen Beraterfreunde, die dir im Gespräch faktisch gegenüber sitzen werden ;).

 

Hintergrund

Beratungen nutzen gerne Fallstudien (Case Studies), um Bewerber ins Schwitzen zu bringen, bzw. um herauszufinden, wie man denk, analysiert und arbeitet. Das Gute daran: Case Studies kann man üben.
Aber Achtung! Zum einen kann man Cases nie anhand eines Standard-Schemas lösen und zum anderen wollen das viele Beratungsunternehmen auch nicht. Es geht wie erwähnt schließlich nicht darum, dass man Lösungen auswendig lernt, sondern ein Problem erfasst und clever damit umgeht. Entsprechend möchte ich dringend davon abraten auch nur zu versuchen sich ein Schema auszuarbeiten! Vielmehr sollte man zahlreiche Fallstudien üben, um ein Gespür dafür zu bekommen, welche Probleme auf einen zukommen können. Im Bewerbungsgespräch selbst sollte man schließlich das neue Problem analysieren und bearbeiten. Selbstverständlich ist es schwer, einerseits zu üben und andererseits im Gespräch dann keine bereits vorher erarbeiteten Vorgehensweisen anzuwenden. Es hat allerdings niemand behauptet, dass es einfach wäre ;).

 

Case Studies üben

Wie dargestellt, ist es in jedem Fall notwendig die Idee der Fallstudien zu verstehen und diverse Formen vorab durchgespielt zu haben. Damit vermeidet man, dass man im Vorstellungsgespräch überrascht und nervös wird. Nervosität und damit verbundene Fehler sind der Hauptgrund für eine schlechte Performance während einem Auswahlgespräch bei einer Unternehmensberatung. Wie erwähnt geht es allerdings nicht darum, die Lösungen zu lernen! Vielmehr entwickelt man durch das Üben implizit ein Gespür für die Herangehensweise. Im Zweifel also einfach Cases mit Lösung mehrfach lesen. Ich empfehle, sich mit mindestens 30 Übungscases vorzubereiten und sich darüber hinaus vorab mit grundsätzlichen BWL-Frameworks vertraut zu machen (unabhängig ob BWL-Hintergrund oder nicht).

Passende Unterlagen bekommt man teilweise auf den Karriereseiten der jeweiligen Beratungen oder in den Büchern der Reihe „Perspektive Unternehmensberatung“ von e-fellows.net. Diese liegen meist irgendwo an der Universität herum. e-fellows.net-Stipendiaten können sich die Bücher zudem jedes Jahr zu einem bestimmten Zeitpunkt kostenlos zukommen lassen oder ganzjährig als eBook (eBook-Reader notwendig) herunterladen. Alternativ kann man das aktuelle Buch, sowie teilweise auch sehr günstig ältere Exemplare, online (hier klicken) käuflich erwerben. Da die Cases in den Büchern jedes Jahr variieren, empfiehlt es sich die verschiedenen Auflagen zu sammeln. Darüber hinaus liefert das Buch einen sehr guten Einblick in die Branche und gibt auch generelle Hilfestellung zur Bewerbung (bspw. Vorstellung diverser Frameworks, etc.).

Darüber hinaus kann auch das Übungsbuch von squeaker.net sehr empfohlen werden! Die Aufbereitung der Cases ist hier nochmals etwas besser gelungen, als in den e-fellows-Werken und man hat eine breite Anzahl an unterschiedlichen Aufgabenstellungen.
Wer es mit dem Job ernst meint, den sollten auch die Anschaffungskosten nicht stören.

Das Insider-Dossier: Consulting Case-Training: 30 Übungscases für die Bewerbung in der Unternehmensberatung

 

 

Grundrechenarten und Prozentrechnen

Mathematische Fähigkeiten sind das A und O eines jeden Unternehmensberaters. Entsprechend muss dies auch während der Bewerbung im Schlaf funktionieren. Hierzu gibt es leider keine großen Geheimtipps, sondern lediglich das Prinzip „Übung macht den Meister“.
Zum Üben empfehle ich folgende Übungs-Seiten:

Für die Grundrechenartenkopfrechentrainer.moritzjoesch.de

Für Prozentrechnungenwww.jenskuerschner.de/prozentrechentrainer

 

Fachwissen

In den meisten Fällen ist es nicht notwendig besondere Fachkenntnisse anzuwenden (von grundsätzlichen Frameworks abgesehen). Dies kann sich schnell ändern, sofern die jeweilige Beratung auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisiert ist. In diesem Fall wird oft sehr wohl spezifisches Fachwissen geprüft. Unabhängig davon sollte man in jedem Fall vorab grundsätzliche wirtschaftswissenschaftliche Größen und Formeln aufgefrischt haben. Man muss die Formeln nicht unbedingt auswendig lernen (wenn überhaupt notwendig, so bekommt man diese in aller Regel gegeben) – sie vorab nochmals vor Augen gehabt zu haben, hilft aber meist schon, um mit mehr Sicherheit an potenzielle Aufgaben heran zu gehen und im Zweifel zu wissen, welche Informationen man benötigt.

Gerade für Personen ohne BWL-Hintergrund oder die, die sich nicht mehr so gut an ihre Grundlagenvorlesungen erinnern, empfehle ich den YouTube-Kanal von wiwiweb.de. Wiwiweb.de bietet grundsätzlich komplette kostenpflichtige Online-Kurse an, für die Basics genügen aber auch die kurzen kostenlosen Videos auf YouTube. Für mehr Wiederholung fehlt in der Regel sowieso die Zeit – abgesehen davon, dass dies für die Bewerbung absolut nicht notwendig ist. Hier geht’s zum YouTube-Kanal.

Für einen Überblick über alle möglichen Formeln aus dem BWL-Studium bietet sich die Formelsammlung von wiwi-online an. Wer diese nicht sowieso schon zuhause herumliegen hat, kann sie hier kostenlos herunterladen: Kostenlose Formelsammlung BWL von wiwi-online.

 

Sonstiges

  • Informiere dich auf der Webseite des jeweiligen Unternehmens detailliert über den Bewerbungsprozess. Je nach Beratung werden hier unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt und weitere Testverfahren zur Auswahl genutzt.
  • Informiere dich zudem über die Werte, die das Unternehmen vertritt, die Branchen in denen es tätig ist, etc. Wikipedia ist hierbei ebenfalls nützlich.
  • Um bei den Übungscases ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Beratung welche Schwerpunkte setzt, suche die Ersteller der Cases auf XING oder LinkedIn.
  • Lies die Erfahrungsberichte auf squeaker.net, um Insidertipps zu erhalten.
  • Bereite Antworten auf die gängigen Fragen in Bewerbungsgesprächen vor und lege dir zudem Geschichten zurecht, die zeigen, was du hinsichtlich Problemlösung, Führung und Co drauf hast.
  • Weitere Infos zu Vorstellungsgesprächen im Allgemeinen findest du auf karrierebibel.de.
  • Weitere wertvolle Tipps und Infos zur Bewerbung in der Beratungsbranche findest du auch im Blog von consulting-cases.de.
  • Cases und Fachwissen sind wichtig, aber nicht alles! Viel entscheidender ist am Ende auch (oder gerade) in der Beratungsbranche, dass du dich gut verkaufen kannst und ins Team passt ;)

 

Viel Erfolg!

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Deutsches Tastatur-Layout auf US-Tastatur mit Windows 10

Wer sich ein Notebook mit US-Tastatur kauft, hat meist ein großes Problem mit dem Tastatur-Layout. So habe ich mir kürzlich das Xiaomi Air 13 Zoll besorgt. Frisch aus China und nicht mit deutscher Tastatur.

Nun kann man sicherlich das Layout in den Spracheinstellungen anpassen und die Tasten mit allen möglichen Stickern (bspw. diesen hier) bekleben. Ein Problem aber bleibt: Die Taste rechts der Umschalttaste ist faktisch nicht vorhanden und damit fehlen im deutschen Layout das Größerzeichen, Kleinerzeichen sowie der senkrechte Strich (Pipe). Man kann natürlich auch im englischen Layout verbleiben, muss dann aber natürlich auf Umlaute verzichten.

Die Lösung

Microsoft hat bereits vor langer Zeit ein Tool veröffentlicht, mit dem sich das Tastaturlayout individuell anpassen lässt.

» Der Microsoft Keyboard Layout Creator.

Dieser ist zwar offiziell nicht mit Windows 10 kompatibel, was aber eher daran liegt, dass das Tool älter ist. Es stellt also in der Regel kein Problem dar.
Bei der Installation unter Windows 10 erscheint der Hinweis, dass das .NET Framework 2.5 fehlt und installiert werden muss. Die Krux besteht darin, dass .NET bereits vorhanden ist (aber in einer neueren Version). Die Diskussion im Microsoft Forum hat mir nach einiger Sucherei dabei geholfen das Problem zu lösen.

Anleitung Aktivierung .NET 2.5

  1. Windows-Taste + R drücken.
  2. appwiz.cpl eingeben und Enter drücken.
  3. In den „Programme und Einstellungen“ links auf „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“ klicken.
  4. Der Punkt „.NET Framework 3.5 (enthält .NET 2.0 und 3.0)“ muss angehakt werden.
  5. Mit „OK“ bestätigen.
  6. Ggf. muss nun eine kleine Installation ausgeführt und der Computer im Anschluss neu gestartet werden.

 

 

Im Anschluss lässt sich der Keyboard Layout Creator installieren.

Anleitung Einrichtung Tastatur-Layout

  1. Programm öffnen.
  2. Deutsches Tastatur-Layout laden.
  3. Tasten anpassen (ich habe die Zeichen auf „Z“, „X“ und „C“, jeweils auf die Kombi Strg+Alt, bzw. Alt Gr gelegt).
  4. Speichern (Auf „Project“, dann auf „Build DLL and Seteup Package“)
  5. Im Zielordner die Installationsdatei ausführen.
  6. Nun kann in den Spracheinstellungen das neue Layout ausgewählt werden. Ich empfehle das reguläre Layout zu entfernen.
  7. Achtung: Du musst dich ab- und wieder anmelden, damit alles sauber funktioniert.
  8. Viel Spaß!

 

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Why going lean is dangerous!

Don’t be lean, be smart!

Nowadays, people talk a lot about doing business the right way. They put in some thoughts about digitalization and startup bullshit talk.
One of those catchy buzzwords is „lean“, „lean startup„, or something similar to this.

The problem is: most people (even most so-called experts) do not really know what lean means, confuse it with doing something stupid and often fuck up.
It is okay to fail – but do not fail by being stupid!

 

What do people think „lean“ means?

„‚Lean‘ means that we do not discuss everything in detail. We rather just do it and do it step by step. We also do a quick test first to check if there is any market need“ – that is how most executives and experts explain it to me.

Some say „lean“ is about testing, it is about prototyping, it is about a first Minimum Viable Product (MVP), it is about tipping your toe into the water first, it is about step by step, it is about failing fast and cheap.

This is quite true and false at the same time!
All those things describe the concept of lean management, but most people get misled by them.

 

What the inventors thought of.

The idea behind „lean“ is indeed, to not discuss everything to death, before even rolling out some first version. It is also a lot about learning and adjusting planning, in order to minimize the risk of wrong investment and focus on what really works and adds value (to you and your customers).

Within product management, you build your MVP, test it right within the market, derive learnings, adjust, repeat.

Basically sounds exactly like the paragraph before, right?

 

Do not think it is easy!

The concept behind „lean“ feels simple, but it requires smart actions to do it the right way.
Here are some examples of how people do it the wrong way and why it is dangerous.

The Minimum Not Yet Viable Product

The MVP is not about spending almost no money and testing just something! It is about cutting your product vision to the smallest version that is already able to solve the problem of your customer or fulfill the vision somehow.
Talking about the MVP, you should always think of your value proposition.
If your value proposition is to build amazon, but without product pages, because your AI assistant knows everything: do NOT build a regular marketplace!! You would need to build something that already fulfills your promise. In this case, you could build a first webapp, but use humans instead of the final AI and then test it with customers, telling them that they are talking to a robot.
If your value proposition is to be able to calculate how to fly to Mars, your MVP needs to be able to do exactly that! Of course, you could build just some click-dummy and talk to people. Fair enough. You will get some first feedback that already helps you, but you will never really know if your product or just the concept of the click-dummy failed (or won).

Your MVP needs to be viable, not necessarily cheap and fast. Working with very simple prototypes is good for first feedback, but should never be used (without other tests) to decide if something works or not. The MVP should be based on a quick prototype – not the other way round.

One very good (older) article on this: „Your MVP is minimal, but is it viable?

How to not build a lean MVP

Failing too fast

„Failing fast“ is one common phrase that often leads to misunderstandings. Of course, it is always good to fail rather fast than too late. Many therefore go too fast. They build a prototype, test it with 30 people, get negative feedback, and kill the whole project. This is close to the MVP part. Failing fast is important, but always make sure that you gave the product a fair chance. The more complex the concept and value proposition, the more time you should invest into testing. The same applies to the target audience and business model. If you go for B2C with a EUR 1 product that everybody needs, a prototype test within 1 day with 100 students might already tell you if it works. If you go with B2B and focus on big corporates (no matter the product) it already looks more different – this target audience does not decide within 5 minutes, but often rather 9 months. How can you tell it works (not) within 1 day, if (in the real world) the audience is discussing the purchases decision with 5 divisions, 4 executives, within 20 meetings over almost a year? You can get a first idea, but is it valid?

Saving on look and feel

Building the MVP (or even prototype), many save on design and UX. They say „it is about functionality, not design“. They are right if they are creating the pill that cures cancer. They more often are wrong, because customers do not only want functionality. They want a cool product. This is especially important, if you do not invent the big bang, but are only evolving something that already exists. As with all other points, it depends on what you are doing – there is no „fits all“ concept.

 

To keep it short

Some people already say, that „lean startup“ is dead, because big inventions require huge investments (time + money). They are part of the huge crowd that never really understood what „lean“ really means and how to unleash its power. Lean is mostly about your specific vision and business case! This Forbes article here describes it pretty good and if you do not agree with what I wrote above, please read it!

 

Don’t be lean, be smart!

» next time, I will talk about why „agile“ does not mean what you think it does ;-)

 

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SEO für Anfänger – damals und heute

Search Engine Optimization (SEO) ist 2016 wie 2006 ein sehr heißes Thema. Der Gedanke ohne direkte Werbeausgaben und somit gefühlt kostenfreien Traffic zu erhalten ist ein zuckersüßes Versprechen. Wie schon vor 10 Jahren fragen sich deshalb auch heute täglich neue Personen was sie hinsichtlich SEO beachten müssen.

In diesem Beitrag möchte ich zurück blicken und die (in digitalen Jahren) unendlich lange zurückliegenden Diskussionen erneut hervorkramen. Dies hat einen sehr praktischen Nutzen!

Viele SEO-Experten haben sich in besagtem Jahrzehnt nicht stark weiterentwickelt. Dies führt dazu, dass teilweise Maßnahmen verkauft werden, mit denen man 2006 noch Preise gewonnen hat, heute aber absolut gar nichts mehr bewirkt.

 

Der Blick zurück

2006 gab es noch keine Smartphones. Das erste iPhone erschien 2007.
Webseiten waren quasi nicht optimiert. Man war schon stolz, wenn man eine halbwegs hübsche Seite online hatte.

Nichtsdestotrotz hatte Google zu dieser Zeit bereits sehr große Bedeutung. Die Zeiten, in denen Webadressen mehrheitlich direkt in die Adressleiste eingegeben wurden, waren auch damals schon vorbei. Es schlug die Stunde der Suchmaschinenoptimierer.

Wer seine Seite technisch geschickt entwickelte und ein großes Netzwerk an Backlinks erschuf, konnte mit seinen Inhalten schnell ganz vorne mitmischen. Die Funktionsweise von Google war vergleichsweise durchschaubar.

 

Somit gab es für Anfänger folgende drei SEO-Kern-Ratschläge:

  1. Gestalte deine Webseite so, dass die gewünschten Schlüsselwörter (Keywords) eine tragende Rolle spielen. Baue Sie in die Überschrift, die Meta-Description, die Meta-Keywords, den Fließtext und auch sonst überall ein. Achte zudem darauf, dass Überschriften als solche formatiert sind – die <h1> rockt den Suchindex!
  2. Schaffe möglichst viel Content. Google liebt umfassende Inhalte. Masse ist klasse. Qualität hängt davon ab, wie häufig man die jeweiligen Keywords im Text platzieren kann.
  3. Erschaffe möglichst viele Backlinks – das heißt Links, die auf dein Angebot verweisen. Hierzu kannst du alles nutzen, was das Netz hergibt. Signaturen in Diskussionsforen bieten sich genauso gut an, wie automatisierte Kommentare in Blogs.
  4. (Wenn du Platz 1 willst, gibt es hunderte Black Hat Taktiken, die allesamt funktionieren.)

 

Was ist bis heute passiert?

Seither hat man vielerlei beobachten können. Zunächst wurde die Bedeutung von Backlinks etwas angepasst, der Inhalt gestärkt. Daraufhin entstanden sog. Content-Farmen, die mal mehr, mal weniger nützlichen Inhalt züchteten und auf die ersten Seiten schossen. Durch immer neue Updates (von Penguin bis Panda) wurde dieses Phänomen recht schnell wieder eingedämmt. Gleichzeitig hat sich die Inhaltsmenge im Web vervielfacht und neue Kanäle (insb. Social Media) haben an Bedeutung gewonnen.

Für SEO bedeutet die Summe der Teilchen, dass es längst nicht mehr mit ein paar Backlinks und einem sauberen Quellcode getan ist. Selbst 99% der damaligen Black Hat Maßnahmen laufen 2016 ins Leere. Trotzdem sind die Themen Struktur, Linkbuilding und Content nicht irrelevant.

Durch die zahlreichen möglichen Tricksereien der frühen Jahre betrachten Viele SEO als eine Art geheime Technik, mit der man sich auf Seite 1 zaubern kann. Dies traf vor 10 Jahren tatsächlich zu. Mittlerweile ist das Kind aber erwachsen geworden und lässt sich nicht mehr mit einer Zuckerstange austricksen.

Suchmaschinen wollen ihren Nutzern das bestmögliche Sucherlebnis bieten. Entsprechend müssen sie Relevanz erkennen. In Zeiten echter künstlicher Intelligenz bedeutet „Relevanz“ schlichtweg „Relevanz“.

 

Die 3 Tipps und SEO-Ratschläge der heutigen Zeit:

  1. Content is King. Erschaffe Inhalte, die einen wirklichen Mehrwert liefern. User müssen deine Inhalte aktiv lesen wollen und toll finden. Wie intensiv Nutzer einen Inhalt konsumieren war nie wichtiger und lässt sich schwer ertricksen.
  2. Sorge für Speed. Dein Angebot muss schnell und frei von blockierenden Inhalten sein. Dem liegt Googles These zugrunde, dass Nutzer Informationen sofort und ohne Störer benötigen.
  3. Schaffe Struktur. Ein optimierter Code ist nach wie vor wichtig. Er ist 2016 aber mehr Hygienefaktor, als Wettbewerbsvorteil. Neu sind die vielen Auszeichnungsmöglichkeiten durch Schema.org und HTML5.
  4. (Backlinks sind natürlich immer noch immens wichtig. Entscheidend ist hier aber stärker die Qualität, als die Quantität. Ein Link der New York Times bringt in jedem Bereich (nicht nur SEO) 1000x mehr, als Millionen sinnfreie Spam-Kommentare).

 

SEO-Erfolg kann kein Experte ernsthaft garantieren und günstiger Traffic ist es eigentlich auch nicht mehr.
SEO ist kein Trick, SEO bedeutet dem Nutzer das zu liefern, was er möchte und braucht.

 

In diesem Sinne hat dir der Beitrag hoffentlich gefallen und vielleicht ist ja auch ein anderer meiner Posts interessant! :-)

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Christmas Spots 2016

Auch im Jahr 2016 darf der jährliche Beitrag zu den besten Weihnachts-Werbespots natürlich nicht fehlen (hier klicken für 2015).

Was viele Jahre in erster Linie den Engländern vorbehalten war, wurde in den letzten Jahren mehr und mehr auch hierzulande großes Thema. Zu Recht. Gute Spots sind insbesondere in der emotionalen Vorweihnachtszeit ein ideales Instrument zur Markenbildung.

So mischen in diesem Jahr gerade die deutschen Discounter allesamt ganz vorne mit.

 

Thematisch lassen sich 2016 vier Richtungen identifizieren:

  1. „Zeit schenken“ ist nicht nur Titel des neuen EDEKA-Spots, sondern wurde gleich von mehrere Marken als Kernbotschaft auserkoren. Auch wenn man jetzt meinen mag, dass dies aus Werbersicht eher kontraproduktiv ist, stärkt es doch ungemein die Sympathie gegenüber dem jeweiligen Unternehmen.
  2. „Heimkommen“ ist nicht weniger ein Klassiker für die Weihnachtszeit und ebenfalls eines der Hauptthemen.
  3. Auch passend für diese besinnliche und friedliche Zeit sind Clips, die sich mit Nächstenliebe und Herzlichkeit beschäftigen.
  4. Daneben gibt es selbstverständlich die üblichen Weihnachtsmärchen und eher spaßigen Filmchen. Entgegen der Vorjahre mischt auch John Lewis 2016 in diesem Sektor mit und bleibt dem gewohnten emotionalerem Segment fern.

Genug geschrieben. Hier kommen die besten werblichen Weihnachts-Kurzfilme 2016 – deutlich mehr als die Jahre davor, aber nicht minder unterhaltsam! Geordnet sind sie in diesem Jahr eher thematisch und nicht entsprechend ihres Entertainment-Wertes.
(Wer alle auf einmal sehen möchte, der kann hier die YouTube-Playlist starten.)

 

Weihnachten mit Sainsbury’s

Den Start macht in diesem Jahr ausnahmsweise nicht John Lewis, sondern Sainsbury’s. Die britische Supermarktkette eröffnet damit auch die Kategorie „Zeit schenken“ und erzählt die Geschichte eines Familienvaters, der seinen eigenen kleinen Trick findet, wie er mehr Zeit mit der Familie verbringen kann.

 

Weihnachten mit EDEKA

Ähnlich stellt sich 2016 auch EDEKA auf, die im vergangenen Jahr mit dem rührenden Opa eine Erfolgsgeschichte feierten. Der diesjährige Clip kann hier leider nicht anschließen, aber die Botschaft regt an.

 

Weihnachten mit OTTO

Auch OTTO konnte in der Vergangenheit beeindrucken und versucht sich im abstrakten Animationsfilmstil auch an das Thema mehr Zeit füreinander zu haben und die Festtage gemeinsam zu verbringen. Auch OTTO schafft es nicht an vergangene Erfolge anzuknüpfen, aber sieh selbst.

https://www.youtube.com/watch?v=GoA7UJPqBRo

 

Weihnachten mit Coop

Die Schweizer Handelskette Coop schlägt in die gleiche Kerbe, wie die obigen Clips. Gemeinsam ergeben die vier ersten Filme einen schönen Rundumschlag zum Thema des Zusammenkommens.

 

Weihnachten mit Heathrow Airport

Zum „Zusammenkommen“ benötigt es im Vorfeld natürlich ein „Heimkommen“, womit der zweite Themenschwerpunkt eingeleitet wäre. Hier möchte ich mit einem eher untypischen Werber starten – dem Flughafen Heathrow in London. Knuddelig.

 

Weihnachten mit PENNY

Wie versprochen gibt es dieses Jahr deutlich mehr gute deutsche Clips. PENNY hat eine Geschichte aus dem Leben genutzt, um in Form einer Dokumentation (oder Scripted Reality?) einen rührenden Familienfilm zu schaffen.

 

Weihnachten mit Lidl

Lidl UK beleuchtet das Thema aus einer etwas anderen Perspektive und bezieht die Dimension der Erinnerung an vergangene Weihnachten mit ein.

 

Weihnachten mit IKEA

In Deutschland versucht sich IKEA mit einer Fortsetzung eines Branded Entertainment Formates, welches man über das ganze Jahr gezogen hat. Der Spot ist daher eher wenig beeindruckend. Aus diesem Grund kommt an dieser Stelle der Spot für Großbritannien, der deutlich emotionalere Wege geht.

 

Weihnachten mit Waitrose

Ebenfalls das Thema „Heimkommen“. Etwas abstrakter. Die Botschaft geht leider etwas unter, aber aufgrund der tollen Filmaufnahmen gehört das Filmchen trotzdem in die Sammlung.

 

Weihnachten mit Macy’s

Wirtschaftlich läuft es für die US Kaufhäuser aktuell nicht so rund. Das Werk mit dem Titel „Old Friends“ erinnert daher auch ggf. bewusst an die guten alten Zeiten von Macy’s selbst. Die Geschichte dahinter ist aber sehr angenehm anzusehen. Wir starten damit den Bereich der Märchengeschichten.

https://www.youtube.com/watch?v=DomWyW2Kk9Q

 

Weihnachten mit Bahlsen

Ein weitere deutscher Beitrag und ein Unternehmen, das in diesem Jahr Premiere in meinem Best-Of feiert. Eine tolle Geschichte mit zwei süßen Kindern, die die Kernbotschaften von Weihnachten aufzeigen. Vor dem Hintergrund der vielen Flüchtlinge in unserem Land, die in der Regel keinen Bezug zum christlichen Weihnachtsfest haben, eine starke Nachricht.

 

Weihnachten mit Apple

Die gleiche Geschichte, aber etwas realitätsferner erzählt, gibt es von Apple.

https://www.youtube.com/watch?v=W03TwGRAPbc

 

Weihnachten mit M&S

Nächstenliebe ist natürlich nicht nur etwas zwischen Fremden, sondern sollte gerade in der Familie groß geschrieben werden. Zwischen Geschwistern ist das manchmal sicherlich etwas schwieriger. Umso wichtiger ist es zur Weihnachtszeit wieder zusammenzufinden.
Und so ganz nebenbei erfährt man etwas mehr, wie die Arbeit von Santa Claus abläuft und dass seine Frau in jedem Fall das bessere Equipment zur Verfügung hat.

 

Weihnachten mit Migros

Das Schweizer Handelsunternehmen Migros hat sich mit ihrem Weihnachtsfilm spürbar an dem Spot von John Lewis aus 2012 (vgl. hier) orientiert. Man kann es verzeihen, da die Geschichte ansonsten toll erzählt ist und noch dazu einem guten Zweck dient.

 

Weihnachten mit Harrods

Harrods ist bekannt für seine tollen Märchengeschichten. In diesem Jahr rettet das Bärchen Weihnachten vor dem bösen Jack Frost. Die Bären haben in diesem Jahr generell einen starken Auftritt.

 

Weihnachten mit Myer

Auch bei Myer muss Weihnachten gerettet werden. Hier gerät die Orientierungshilfe vom Weihnachtsmann in Gefahr.

 

Weihnachten mit McDonald’s

Der Burger-Riese spielt ebenfalls mit lebendigen Puppen, was etwas an Pinocchio erinnert. Schön erzählt mit tollen Bildern.

https://www.youtube.com/watch?v=a8sN-A9ZvtY

 

Weihnachten mit John Lewis

Hier ist er. Der gefühlte Klassiker. Dieses Jahr aber eher im Spaß-Segment unterwegs. Lustig anzusehen, aber man sollte ihn nicht mit seinen grandiosen Vorgängern vergleichen, wenn man nicht enttäuscht werden will.

 

Weihnachten mit REWE

Rewe schickt ebenfalls einen lustigen Spot in’s Rennen. Hier wird mit vielen Klischees rund um das Schwiegermonster gespielt.

 

Weihnachten mit Aldi

Der Kurzfilm von Aldi rund um eine kleine Karotte ist kurzweilig, wirkt aber bei genauerem Gedanken etwas makaber, da der Held der Geschichte wohl am Ende als Tierfutter dient.

https://www.youtube.com/watch?v=aCZrWFrRgbQ

 

Weihnachten mit Milka

Eine schöne Geschichte. Sicherlich nichts besonders, aber einfach schön anzusehen. Die Zeitmaschine.

 

(Weihnachten mit) Burberry

Kein wirklicher Weihnachts-Spot, aber Burberry hat hier ja seit jeher seine eigene Sprache und nutzt die Weihnachtszeit eher für großes Kino. Dieses Jahr wird die Geschichte des Gründervaters erzählt. Wie gesagt: Kein Weihnachtsspot, aber ganz großes Kino!

 

 

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JuLife – How to start a food blog

Einen neuen Blog erfolgreich im von Inhalten überschwemmten Internet zu platzieren ist nicht einfach. Noch schwieriger wird es bei sehr umfassend besetzten Themen wie Mode/Fashion, Reisen oder eben Food/Rezepte/Ernährung.

Nun wird ein Projekt aber nicht immer durch eine gezielte Marktanalyse und Business-Strategie getrieben. Manche Projekte entstehen aus ganz anderen Zielsetzungen heraus. So hatte ich auch nicht den Plan gefasst ein weiteres Blogprojekt zu starten. Die Initiative ging vielmehr von meiner Schwester aus, die es sich in den Kopf gesetzt hatte ihre Lieblingsrezepte und Ideen digital aufzuschreiben. Business? Egal! Hintergedanken? Nicht die Bohne. Technische Unterstützung? Dringend benötigt!

So kann man eben dann doch ein Content-Projekt in einem der am besten be- und durchsetzten Märkte starten.
Das ist die Geschichte in Stichpunkten…

 

How to start a food blog

Content is KING – sonst noch was?

  • Mein Lieblings-Schwesterchen hat ihre Ernährung radikal umgestellt, steht auf gesunde Rezepte, sie zu kochen und aufzuschreiben.
  • Wieso das Ganze nicht digital umsetzen?
  • Klar doch! So wie die anderen coolen Mädels, die tolle Gerichte entwickeln.
  • Anforderungen?
  • Ähm – ein Blog halt. Irgendwie so. Oder doch einfach eine Facebook-Seite?
  • Natürlich ein Blog. Facebook dient besser als Traffic-Kanal. Eine zentrale eigene Content-Plattform ist flexibler und ermöglicht mehr Kontrolle.
  • Na gut. Wie soll das aussehen?
  • Wenn, dann richtig. Auf halbe Sachen hab ich (a) keine Lust und (b) gibt es dann erst recht keine Chance überhaupt irgendwie wahrgenommen zu werden.
  • Eine gewisse Grundstrategie sollte natürlich auch nicht fehlen. Auch wenn es nur ein Spaß-Projekt ist, das keine Ziele hat, verfängt es sonst nicht, demotiviert sehr schnell und tötet das Projekt – dafür investiere ich keine Zeit.
  • Es gibt doch da dieses Tumblr?
  • Nein!
  • By the way: Wie soll das Ganze heißen?
  • Ein cooler Name muss her, der die Idee trägt, der den Namen beinhaltet, der nicht unbedingt einem großen Unternehmen zu Eigen ist. Ach ja – es sollte freie Domain- und Social-Media-Profile geben.
    Schwierig.
    Kompromiss. 
    JuLife – Julia’s Leben – Julia’s Life – Juli und life – JuLife halt.
  • Domain: weg. JuLife-Blog.de ist noch da.
  • Brauchen wir sowas wirklich?
  • Ganz oder gar nicht!
  • Gekauft.
  • Social Media Profile: besetzt. Ach. Mit einem My oder Blog hier und da passt das schon.
  • Gekauft (also halt registriert und so).
  • Und was kommt jetzt?
  • Ganz oder gar nicht. Wir suchen uns einen Designer und der entwirft eine passende CI dafür!
  • Ist das nicht teuer?
  • Geht. Auf Fiverr gibt es da tolle Leute mit guten Preisen. Sind 20 Euro viel?
  • 3 Logos – 1 ausgewählt und nachgebessert. Icon dazu. Fertig. Top!
  • Natürlich auch noch eine komplette CI mit Dokument-Vorlagen und Co dazu. Schon gefühlt 1000x erstellt – schnell erledigt.

Technik vom Feinsten – was sonst?!

  • Alles in ein gut strukturiertes Dropbox-Ordnersystem gepackt. Effizient. Professionell.
  • Fehlt noch was entscheidendes. Die ersten Beiträge sind geschrieben, aber wo ist die Plattform.
  • System? WordPress! Easy to use und ich bin Experte im Backend. Läuft.
  • Installiert. Bewährtes Basissetting aufgesetzt. Stabil. Wunderbar.
  • Ein passendes Theme zu konzeptionieren und entwickeln ist mir dann doch zu aufwändig. Zum Glück gibt es viele talentierte Entwickler da draußen. Leider auch 1000x mehr schwarze Schafe, aber man kennt sich mittlerweile ja aus und kann die Spreu vom Weizen trennen. Damit das Ganze auch ideal passt, sollte man nicht vor einem kleinen Lizenzpreis zurückschrecken. 3 zur Auswahl, 1 ausgewählt. Perfekt. Solide gecoded, ohne Schnick-Schnack, aber die Funktionen, die da sind, sitzen 1a.
  • Ganz genau passt es natürlich nie.
  • → Child-Theme erstellt und anpassen was das Zeug hält. Hier ein paar Farben, da ein paar Dinge entfernen, dort noch ein paar wichtige Features eingebaut. Aus einem schon exzellenten Theme wird dadurch im Nu die perfekte Blog-Plattform. Technisch, grafisch und optimiert für alles, was unter „Business“ fällt und eigentlich noch keine Relevanz hat.
  • Ein bisschen könnten wir dann doch schon mal daran denken zumindest ein paar Euro einzunehmen, um die ganzen Kosten zu decken. Die sind zwar nicht hoch, aber Banner-Ads bringen ja auch nicht viel Geld.
    Läuft. 

Das Auge liest mit

  • Social Media Kanäle noch sauber aufgesetzt. Da helfen dann wieder die Photoshop-Skills.
  • So ein Blog lebt natürlich von guten Fotos. Die aktuelle Qualität ist so lala.
  • Step 1: Fotoshooting. Zum Glück hat man in der Vergangenheit auch viel Erfahrung im Film- und Fotobereich gesammelt.
    Szenen konzipiert, sauber ausgeleuchtet (mit dem, was da war) und Klick, Klick.
  • Viel besser!
  • Step 2: Eine kleine Schulung zum Thema Stillleben-Fotografie.
  • Step 3: Neues Smartphone mit besserer Kamera für das Schwesterherz. Gut – da hat der Umstand geholfen, dass das alte schlapp gemacht hat.

Automatisierung macht das Blogger-Leben leichter

  • Automatisieren. Ganz wichtig! Eigentlich wollte man ja nur ein paar Texte tippen. Jetzt wirkt das Ganze schon fast bedrohlich groß. Kein Problem.
  • Twitter: Quasi Vollautomatisiert.
  • Anzeigenplatzierung: Auch. Da konnte in den letzten Jahren ja auch genug Erfahrung gesammelt werden. Weniger ist sowieso mehr, im Einklang mit dem Plan nicht viel Gewicht auf das Thema zu legen und bringt am Ende sowieso mehr.
  • Noch ein paar eher verwirrende Funktionen für die Autorin ausgeblendet, einige Plugins geschrieben, die neue wichtige Funktionen integrieren. Besser.
  • Content. Content. Content.
  • Entwicklung?
  • Ganz gut. Der meiste Traffic kommt aber natürlich via Facebook. SEO-Ranking ist noch überschaubar. Gut – das Thema ist schwierig!
  • Optimierung, Optimierung, Optimierung!

SEO- und Social-Media-Power

  • Gerade für Rezepte gibt es ja 1a Schema.org Vorgaben. Google will das künftig noch viel stärker gewichten? Umso wichtiger hier Gas zu geben.
  • Gesagt, getan. Damit der Schreibprozess nicht komplizierter, sondern einfacher wird – neues Plugin gecoded, das mitdenkt und die Formatierungen angleicht und optimiert.
  • AMP wird auch wichtig? Gut, ist keine Newsseite, aber ein wenig Grundfunktionalität kann nicht schaden.
  • Mobil optimiert ist die Seite ja sowieso. Gibt es Leute, die Seiten noch ohne jegliche Responsivität/Adaptivität erstellen?!
  • Noch ein wenig die Struktur optimiert. Ein paar Trendthemen zeichnen sich ja auch schon ab.
  • Inhaltlich ist natürlich noch gut Luft nach oben – aber das Ding fliegt ja auch erst seit wenigen Monaten!
  • Wird langsam.
  • Wie läuft die Content-Produktion? Sehr gut. Die Motivation ist immer noch das! Die Seite ist so schick, dass es Spaß macht mit ihr zu arbeiten und die Technik rennt wie sie soll.
  • In Google hat man es bei einigen Themen schon auf Seite 2 geschafft! Das ist zwar immer noch Klick-Friedhof, aber die Entwicklung ist klasse.
  • Im Fokus stehen natürlich auch die sozialen Kanäle. Die laufen. Können noch besser laufen.
  • Zeit etwas Werbung zu schalten. Gerade Facebook Ads bieten sich an. Hier ist schon einige Erfahrung da, aber man weiß ja nie.
  • 3-4 Tests gefahren. Herausgefunden was läuft. Etwas Geld in die Hand genommen. Tiptop. Keine Fans gekauft, sondern interessierte Leute auf uns aufmerksam gemacht. Gekommen um zu bleiben.

 

So startet man also einen Food-Blog.

Die Reise ist noch nicht zu Ende. Sie ist sicherlich auch dadurch beschwerlicher, dass es eben kein groß aufgezogenes Geld-Projekt, sondern ein liebevolles Hobby ist. Dadurch fließen die Inhalte und Maßnahmen nicht im Eiltempo, aber durch enorme Effizienz, kluge Technik und perfekte, saubere Umsetzung kann man auch so ein Vorhaben gut antreiben.
Technisch ist gerade der Quellcode noch stark verbesserungswürdig, was dann doch an WordPress und dem Theme liegt. Kann man noch optimieren. Aktuell taugt es erst einmal. Das Thema „Technik“ und „Umsetzung“ bezieht sich eher auf meinen Part.

Der Aufwand hält sich in Grenzen, es macht nach wie vor viel Spaß und die finanziellen Ausgaben sind auch sehr überschaubar (fast noch 2-stellig). Voraussetzung ist natürlich, dass man in allen relevanten Bereichen einigermaßen fit ist (selbst oder das Team).

Fazit des Ganzen: Es muss kein Businessplan dahinter stecken, um ein Projekt zu 100% professionell umzusetzen.
Ein Lächeln des Schwesterchens genügt manchmal auch schon :-) .

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askNOBODY – the maybe most advanced AI ever!

Nowadays, everybody is talking about Artificial Intelligence (AI) and robots ruling the future world – and, of course, I am one of those guys.

I am pretty much convinced that machines can do most jobs better and more efficient than humans do. This does not only apply to very simple tasks, but also the so-called „creative industry“, and those jobs that are quite annoying (like unfriendly and incompetent service workers).
To support this movement, I have spent thousands of seconds to build the maybe most advanced AI ever!

Imagine Siri, Cortana, Google, and even Skynet, all united. It is no longer about simple math, but about recreating the strongest human abilities.

 

Get to know NOBODY!

 

How it works

  1. Click on askNOBODY.com.
  2. Enter any question or task you can think of.
  3. Hit the button.
  4. NOBODY will analyze human nature and the knowledge of the whole (accessible) world, to come up with the most intelligent answer.
  5. See your life enriched as hell!

 

Try it now! It is free and does not cost you anything (except your time). 

 

Check askNOBODY.com!

 

 

 

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