Alle Artikel mit dem Schlagwort: Product Placement

On Product Placement

Neben den Beiträgen hier gab es in den vergangenen Jahren auch immer wieder spannende Artikel in Zeitungen oder auf anderen Webseiten, bei denen ich mitgewirkt habe. In diesem Beitrag möchte ich einige ausgewählte Texte rund um das Thema Product Placement und Branded Entertainment gesammelt vorstellen. Immerhin muss ich ja irgendwo meinen Expertenstatus pflegen ;-) .   Was Bahlsen das Knabbern von Pick up im Dschungelcamp brachte. Beitrag bei W&V Online mit einer wissenschaftlichen Analyse zur Produktplatzierung in „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ vom 04. Februar 2016. Hier lesen » Neue Wege in der Erfolgsmessung von Product Placement. Interview auf Branded Entertainment Online zum aktuellen Stand von Placedise und allem was eben dazu gehört vom 10. August 2015. Hier lesen » Trend-Potenzial: Digital Product Placement. Umfassender Bericht in der Internet World Business mit zahlreichen Expertenmeinungen – und meinen Gedanken – online sowie Print – vom 26. März 2015. Hier lesen » Why performance marketing can’t build brands, but product placement can. Gastbeitrag über die Grenzen von Performance Marketing im Bereich der Markenbildung – …

Das größte Problem von schnellen Werbewirksamkeits-Studien

Wer teure Marketingmaßnahmen betreibt muss früher oder später Irgendjemandem hierüber Rechenschaft ablegen. Dies geschieht meist über die Darstellung einfacher absoluter Kennzahlen, wie die Reichweite oder (vor allem im Onlinebereich) der Klickrate. Diese expliziten Größen sind übersichtlich und äußerst einfach zu erheben. Hierbei gibt es nur ein Problem: Diese Kennzahlen beschreiben nur einen Bruchteil der eigentlichen Werbewirkung, welche zu einem Großteil durch implizite Effekt bestimmt wird. Ich habe dieses Problem bereit früher in einem Beitrag über Bannerblindheit (hier) und bei Placedise (hier) beschrieben. Letzten Endes sind diese Daten gut und wichtig, dürfen aber niemals als einzige wahre Größe angesehen werden und von den unzähligen übrigen Effekten ablenken! Unternehmen, die etwas komplexer denken sowie vor allem Unternehmen, die die Werbewirkung klassischer Medien aufzeigen wollen, gehen einen Schritt weiter. Neben der reinen Reichweite versuchen sie auch implizite Effekte, wie die Aufnahme eines Produkts in das Consideration Set des Konsumenten aufzuzeigen. Wieso auch umfassendere Messungen oft falsch sind Dies ist ein äußerst positiver Ansatz und doch geht mit ihm meist eine wesentliche Fehleinschätzung einher, welche sämtliche Ergebnisse von vornherein …

Projekt kurz vorgestellt: Placedise

Wie versprochen stelle ich heute ein zweites tolles Projekt vor, an welchem ich aktuell maßgeblich beteiligt bin. Placedise. Bei Placedise (www.placedise.com) handelt es sich um eine Software, die in der Lage ist, die Werbewirkung von Product Placement oder vergleichbaren Marketing-Taktiken auf den Konsumenten zu messen – bereits vor der eigentlichen Umsetzung der Maßnahme. Obgleich es Product Placement nun schon seit weit über 100 Jahren gibt, war die Messbarkeit bisher das wohl größte Problem – bzw. ist die Messbarkeit ein generelles Problem von Werbemaßnahmen. Dies ist mitunter ein wesentlicher Grund, weshalb Marketingabteilungen bei Unternehmensführern und vor allem Finanzverantwortlichen nicht sonderlich beliebt sind. Dort wird teilweise viel Geld ausgegeben, ohne dass man den Erfolg in irgendeiner Art und Weise beziffern könnte. Oftmals wird der Erfolg somit einfach über die Reichweite bestimmt. Im besten Fall werden eigene Studien und Untersuchungen in Auftrag gegeben. Die Reichweite ist eine schöne Messgröße, die für sich allein genommen allerdings so gut wie keine Aussagekraft hat. Sie kann sogar irreführen – wenn eine Werbekampagne bspw. negative Effekte hat, kann eine große Reichweite kein …

8 Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zum Thema Product Placement

[Update: Die Ergebnisse der Arbeit wurden gemeinsam mit zahlreichen anderen Untersuchungen in eine spannende Software zur Messung der Werbewirkung von Product Placement gegossen!Mehr Informationen hierzu findest du unter www.placedise.de]   Nach insgesamt rund 8,5 Monaten (von der Idee bis zum letzten Satz) ist meine Masterarbeit fertig. Grund genug, ein paar interessante Fakten und damit verbundene Empfehlungen herauszugreifen. Meine Arbeit beschäftigt sich im Wesentlichen mit den Effekten von Product Placement (Fokus Film und Fernsehen) auf das Unterbewusstsein. Generell gibt es hinsichtlich Produktplatzierung relativ viele Untersuchungen, die das komplexe Konstrukt allerdings auch in Summe nur ansatzweise erklären können. Dies liegt unter anderem auch an falschen Erfolgsgrößen oder der Tatsache, dass man erst jetzt langsam versteht, wie unser Bewusstsein überhaupt funktioniert. Um das ganze Thema weiter voranzubringen, wurden nicht nur Unsummen an Literatur gewälzt, sondern auch eine umfassende Studie durchgeführt (mehr dazu auch am Ende dieses Beitrags). Obgleich auch dadurch natürlich noch lange nicht alle Effekte erkannt und beschrieben werden können, möchte ich ein paar Kernergebnisse teilen. Hierbei handelt es sich um Punkte, die aktuell meist noch anders …

Ich bin übrigens Udo – Kurzfilm online

Die Datenerhebung zu meiner Studie im Rahmen meiner Masterarbeit ist beendet (über die Studie wurde bereits hier berichtet). Somit ist es an der Zeit, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und den zugehörigen Kurzfilm in HD-Qualität zu veröffentlichen!   Die Hintergründe Mithilfe der durchgeführten empirischen Studie soll weiter geklärt werden, welche Effekte durch Produktplatzierungen in Filmen generiert werden. Besonderer Fokus liegt hierbei auf unterbewussten Prozessen unter realistischen Bedingungen. In der bisherigen Forschung (und auch Praxis) werden bisher in erster Linie explizite Effekte berücksichtigt. Dies bedeutet, dass ein Product Placement dann als erfolgreich gilt, wenn sich die Zuschauer im Anschluss daran erinnern. Dass diese Erfolgsdefinition nicht sinnvoll ist liegt auf der Hand und konnte auch mehrfach nachgewiesen werden. Werden auch implizite Effekte berücksichtigt, so handelt es sich bei den Studien meist entweder um Laborexperimente oder Studien, die vorhandene, nicht vergleichbare Filmclips nutzen. Meine Studie soll hier weitere Erkenntnisse bringen. Für den Test wurden insgesamt 10 unterschiedliche (hinsichtlich der Produktplatzierung) Filme erstellt, wovon am Ende 4 für den tatsächlichen Test ausgewählt worden sind. Die 4 Filme …