Alle Artikel mit dem Schlagwort: Online

SEO für Anfänger – damals und heute

Search Engine Optimization (SEO) ist 2016 wie 2006 ein sehr heißes Thema. Der Gedanke ohne direkte Werbeausgaben und somit gefühlt kostenfreien Traffic zu erhalten ist ein zuckersüßes Versprechen. Wie schon vor 10 Jahren fragen sich deshalb auch heute täglich neue Personen was sie hinsichtlich SEO beachten müssen. In diesem Beitrag möchte ich zurück blicken und die (in digitalen Jahren) unendlich lange zurückliegenden Diskussionen erneut hervorkramen. Dies hat einen sehr praktischen Nutzen! Viele SEO-Experten haben sich in besagtem Jahrzehnt nicht stark weiterentwickelt. Dies führt dazu, dass teilweise Maßnahmen verkauft werden, mit denen man 2006 noch Preise gewonnen hat, heute aber absolut gar nichts mehr bewirkt.   Der Blick zurück 2006 gab es noch keine Smartphones. Das erste iPhone erschien 2007. Webseiten waren quasi nicht optimiert. Man war schon stolz, wenn man eine halbwegs hübsche Seite online hatte. Nichtsdestotrotz hatte Google zu dieser Zeit bereits sehr große Bedeutung. Die Zeiten, in denen Webadressen mehrheitlich direkt in die Adressleiste eingegeben wurden, waren auch damals schon vorbei. Es schlug die Stunde der Suchmaschinenoptimierer. Wer seine Seite technisch geschickt entwickelte …

Radio-Diskussion zum Thema Werbewirkung im Internet

Vor wenigen Minuten lief auf SWR2 eine tolle Diskussion zum Thema „Im Netz der Verführer – Wie wirksam ist Werbung im Internet?“, welches nun auch heruntergeladen und nachgehört werden kann. Weshalb das hier nun sogar einen eigenen Beitrag bekommt? Die Diskussion bietet ausnahmsweise einmal echte Experten und keine Pseudo-Marketing-Gurus, die irgendwelche Formeln vortragen, die ich innerhalb von Sekunden widerlegen kann.   So kommen in Ansätzen auch meine Gedanken aus nachfolgenden Beiträgen vor: Bannerblindheit ist nur die halbe Wahrheit Likes & Views – die neue Währung (nur indirekt)   Download Hier klicken (20,34 MB, mp3, von swr.de)   Die Diskussionsteilnehmer (gem. SWR2-Angabe): Michael Frank, Geschäftsführer der Digital-Werbeagentur „Plan.net“, München Jürgen Scharrer, Chefredakteur der Marketing-Fachzeitschrift „Horizont“, Frankfurt Prof. Dr. Elke Theobald, Kommunikationswissenschaftlerin und Expertin für Online-Marketing, Hochschule Pforzheim Gesprächsleitung: Matthias Heger

Bannerblindheit ist nur die halbe Wahrheit

Wer sich in den Gefilden des Marketing bewegt, hat möglicherweise schon einmal davon gehört. Wer sich konkret mit Online-Marketing beschäftigt, kommt sowieso nicht darum herum. Bannerblindheit (oder Banner blindness) beschreibt den Effekt, dass Internetnutzer bestimmte Bereiche einer Webseite automatisch nicht mehr bewusst wahrnehmen, da sie darauf trainiert sind, dass an diesen Stellen gemeine Werbeanzeigen lauern. Ein Beispiel wäre der Bandenbereich rechts des Hauptinhalts. Dies stimmt, ist messbar und ein großes Problem. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit, die aber oft von allen möglichen Experten als ganze verkauft wird. Fakt ist, dass die User diese Bereich tatsächlich nicht länger bewusst beachten. Aufgrund dessen werden sie die Werbeanzeigen dort nicht anklicken und 95 % der Werbenden verbuchen die Anzeige allein dadurch als Misserfolg (einzige Messgröße ist in der Regel der Klick und darauf folgende Aktionen). Fakt ist aber auch, dass man hier lediglich das BEWUSSTE Handeln betrachtet (klar – ist ja auch am einfachsten zu messen), unterbewusste Prozesse aber vollkommen ausblendet. Das ist der andere Teil der Wahrheit – der Teil, der sträflichst vernachlässigt wird und …

Die TV-Quote und das Internet

Über das große Problem mit der hochgeschätzten TV-Quote hatte ich an dieser Stelle bereits berichtet (siehe hier). Heute gab es mal wieder einen passenden Beitrag in der Süddeutschen Zeitung, welcher die Hauptproblematik beim Namen nennt.(Den Beitrag findet man hier: „Zuschauer-Quote von TV-Beiträgen im Netz. Zahlen, bitte„.) Gerade die jüngere Generation konsumiert TV vermehrt auch über das Internet, wobei hier zunächst vor allem die Mediatheken der Sender gemeint sind. Nun sieht es aktuell wie folgt aus: Wird eine Sendung theoretisch im TV gar nicht gesehen, dafür aber millionenfach via Internet konsumiert, so wird sie abgesetzt, weil der Hauptindikator, die TV-Quote, die Webzugriffe nicht berücksichtigt. Problem? Problem! Insbesondere deshalb, da das Internet wohl keine nur vorübergehende Erscheinung ist, wie von vielen lange Zeit behauptet ;) . Just saying.

Likes & Views – die neue Währung

Dass Facebook-Likes oder YouTube-Views zu einer Art Währung geworden sind, wurde und wird bereits vielerorts eifrig diskutiert.So gibt es mittlerweile auch eine Vielzahl an Möglichkeiten Likes und Views zu kaufen – und das sogar für relativ wenig Geld. So stellt sich allerdings die Frage, wie viel ein Like, ein Klick oder ein View eigentlich noch wert ist?! Letzten Endes hatte dies zunächst Relevanz hinsichtlich dem Ranking des jeweiligen Inhalts in der seiteneigenen Suche oder auch bei den großen Suchmaschinen, wie Google. Während die Bedeutung hier nach und nach schwindet, führen viele Likes allerdings wohl nach wie vor dazu, dass Inhalte auf Personen attraktiver wirken – frei nach dem Motto „wenn das so vielen gefällt, dann muss es ja gut sein“. Doch auch dieser Effekt wird sich in den nächsten Jahren wohl zumindest ein bisschen mindern, obgleich derartige soziale Effekte wohl nicht vollkommen durchbrochen werden können.   Was bedeutet das, bzw. welche Schlüsse sollte man daraus ziehen? 1) Ein paar Likes, Klicks oder Views zu kaufen ist zunächst, wirtschaftlich nicht verkehrt, da sie das Angebot zunächst …