Alle Artikel mit dem Schlagwort: Forschung

Das größte Problem von schnellen Werbewirksamkeits-Studien

Wer teure Marketingmaßnahmen betreibt muss früher oder später Irgendjemandem hierüber Rechenschaft ablegen. Dies geschieht meist über die Darstellung einfacher absoluter Kennzahlen, wie die Reichweite oder (vor allem im Onlinebereich) der Klickrate. Diese expliziten Größen sind übersichtlich und äußerst einfach zu erheben. Hierbei gibt es nur ein Problem: Diese Kennzahlen beschreiben nur einen Bruchteil der eigentlichen Werbewirkung, welche zu einem Großteil durch implizite Effekt bestimmt wird. Ich habe dieses Problem bereit früher in einem Beitrag über Bannerblindheit (hier) und bei Placedise (hier) beschrieben. Letzten Endes sind diese Daten gut und wichtig, dürfen aber niemals als einzige wahre Größe angesehen werden und von den unzähligen übrigen Effekten ablenken! Unternehmen, die etwas komplexer denken sowie vor allem Unternehmen, die die Werbewirkung klassischer Medien aufzeigen wollen, gehen einen Schritt weiter. Neben der reinen Reichweite versuchen sie auch implizite Effekte, wie die Aufnahme eines Produkts in das Consideration Set des Konsumenten aufzuzeigen. Wieso auch umfassendere Messungen oft falsch sind Dies ist ein äußerst positiver Ansatz und doch geht mit ihm meist eine wesentliche Fehleinschätzung einher, welche sämtliche Ergebnisse von vornherein …

Projekt kurz vorgestellt: Placedise

Wie versprochen stelle ich heute ein zweites tolles Projekt vor, an welchem ich aktuell maßgeblich beteiligt bin. Placedise. Bei Placedise (www.placedise.com) handelt es sich um eine Software, die in der Lage ist, die Werbewirkung von Product Placement oder vergleichbaren Marketing-Taktiken auf den Konsumenten zu messen – bereits vor der eigentlichen Umsetzung der Maßnahme. Obgleich es Product Placement nun schon seit weit über 100 Jahren gibt, war die Messbarkeit bisher das wohl größte Problem – bzw. ist die Messbarkeit ein generelles Problem von Werbemaßnahmen. Dies ist mitunter ein wesentlicher Grund, weshalb Marketingabteilungen bei Unternehmensführern und vor allem Finanzverantwortlichen nicht sonderlich beliebt sind. Dort wird teilweise viel Geld ausgegeben, ohne dass man den Erfolg in irgendeiner Art und Weise beziffern könnte. Oftmals wird der Erfolg somit einfach über die Reichweite bestimmt. Im besten Fall werden eigene Studien und Untersuchungen in Auftrag gegeben. Die Reichweite ist eine schöne Messgröße, die für sich allein genommen allerdings so gut wie keine Aussagekraft hat. Sie kann sogar irreführen – wenn eine Werbekampagne bspw. negative Effekte hat, kann eine große Reichweite kein …

Konzept für das ewige Leben

Der Traum vom ewigen Leben ist an sich keine völlige Utopie mehr, sondern in gewissem Maße bereits absehbar (vielleicht hierdurch…) – zumindest in ganz kleinen Ansätzen. ;) Vielleicht deshalb oder weshalb auch immer, habe ich vor Kurzem davon geträumt. So schön allerdings der Gedanke anfangs scheint, so erschreckend ist er bei genauerer Betrachtung. Man stelle sich nur die ökologischen Folgen für diese potenziell gigantische Überbevölkerung oder den deutschen demographischen Wandel mal 1000 vor. Die Welt könnte die ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgen eines Sieges über den Alterstot wohl nicht verkraften! Wie also soll man in der (noch) fernen Zukunft diesem Problem begegnen. Der Film „In Time“ (2011) zeigt nur eine Möglichkeit auf. Die darin thematisierte Idee wirkt allerdings sehr martialisch und ungerecht. Meine Lösung/Idee, die ich nach dem Aufwachen aus besagtem Traum erdacht habe, möchte ich hier gerne festhalten und zur Diskussion stellen. Vorab fünf Fakten/Annahmen: Allen verheißungsvollen Entwicklungen zum Trotz, ist das ewige Leben natürlich immer noch Wunschdenken und alle Ausführungen hier rein theoretischer Natur. ;) Ohne eine zweite Welt/Erde kann es meines Erachtens …