Alle Artikel mit dem Schlagwort: Filmproduktion

8 Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zum Thema Product Placement

[Update: Die Ergebnisse der Arbeit wurden gemeinsam mit zahlreichen anderen Untersuchungen in eine spannende Software zur Messung der Werbewirkung von Product Placement gegossen!Mehr Informationen hierzu findest du unter www.placedise.de]   Nach insgesamt rund 8,5 Monaten (von der Idee bis zum letzten Satz) ist meine Masterarbeit fertig. Grund genug, ein paar interessante Fakten und damit verbundene Empfehlungen herauszugreifen. Meine Arbeit beschäftigt sich im Wesentlichen mit den Effekten von Product Placement (Fokus Film und Fernsehen) auf das Unterbewusstsein. Generell gibt es hinsichtlich Produktplatzierung relativ viele Untersuchungen, die das komplexe Konstrukt allerdings auch in Summe nur ansatzweise erklären können. Dies liegt unter anderem auch an falschen Erfolgsgrößen oder der Tatsache, dass man erst jetzt langsam versteht, wie unser Bewusstsein überhaupt funktioniert. Um das ganze Thema weiter voranzubringen, wurden nicht nur Unsummen an Literatur gewälzt, sondern auch eine umfassende Studie durchgeführt (mehr dazu auch am Ende dieses Beitrags). Obgleich auch dadurch natürlich noch lange nicht alle Effekte erkannt und beschrieben werden können, möchte ich ein paar Kernergebnisse teilen. Hierbei handelt es sich um Punkte, die aktuell meist noch anders …

Branded Movies – die besseren Werbeclips

Jeder kennt klassische Werbeclips, die am Abend gerne als Pinkelpause genutzt werden. Imagefilme, die ein Unternehmen präsentieren, sind ebenfalls bekannt – genauso wie die Platzierung von Produkten in Filmen und Serien den meisten Personen vertraut ist. Wohl noch eher unbekannt sind Filme, die eine Marke oder ein Produkt bewerben, ohne dass das Produkt direkt auftaucht. Taucht es doch auf, so kann man gleichzeitig aber trotzdem schwer von Product Placement sprechen, da der Film vollständig vom jeweils werbenden Unternehmen produziert wurde. Es handelt sich hierbei also letzten Endes um klassische Werbeclips, die allerdings deutlich länger sind, viel aufwändiger produziert wurden und in der Regel keine explizite Darstellung des Produktes beinhalten. Der Film steht im Vordergrund und das macht das Ganze auch für uns Konsumenten so spannend. Werbung, die man ansehen kann, weil sie einfach toll gemacht ist. Die Gründe, weshalb Unternehmen dies tun, sind vielfältig. Natürlich versucht man durch gut gemachte Filme, potenzielle Kunden anzulocken, um ihnen dann implizit das eigene Produkt schmackhaft zu machen. Teilweise werden diese Filme aber auch für Messepräsentationen genutzt. Dem Zuschauer …

Proll-Out Premiere

Am vergangenen Donnerstag hatte ich die famose Gelegenheit, auf der Premiere des größten independent Animationsfilmprojekts Deutschlands dabei sein zu können. Die Rede ist von „Quiqueck & Hämat – Proll Out“! Wer fleißig mitgelesen hat, wird sich ggf. erinnern, dass es hierzu vor einiger Zeit bereits ein Interview mit dem Macher (Thomas Zeug) gab. Nachlesen kann man das hier. Dort gab es damals auch den Trailer zu sehen. Ich habe nun also den kompletten Film gesehen … und ich war restlos begeistert. Der Film verdient nicht nur aufgrund der Technik höchste Anerkennung, sondern zeichnet sich insbesondere durch Thomas‘ einzigartigen Humor aus. Das macht den Film sicherlich nicht unbedingt kinderfreundlich, er hebt sich damit aber wunderbar von all den Standard-Animationsfilmen ab.Somit kann ich an dieser Stelle vorab bereits eine klare Kaufempfehlung aussprechen (wenn der Film denn dann irgendwann mal in den DVD- und BlueRay-Regalen steht). Die Wartezeit kann man sich bspw. mit der genialen Filmmusik von Florian Linckus versüßen (bspw. auf Amazon, siehe hier) oder mit den vielen Making-Of-Videos (die in den letzten Jahren entstanden sind) überbrücken.Diese …

Cinetricks – Das digitale New York in „The Avengers“

Und schon wieder ein kleiner Follow-Up-Artikel. Vor Kurzem gab es einen Beitrag zu den digitalen Tricks hinter den Kulissen großer Film- und Serien-Produktionen (siehe hier). Hieran möchte ich (passend zum Oscars-Sonntag) anknüpfen und heute ein wunderschönes kleines Making-Of zu „The Avengers“ präsentieren. Dabei wird gezeigt, wie die äußerst komplexe New York Kulisse digital am PC entstanden ist. Viel Spaß! >> Hier auf YouTube ansehen  

Die VFX-Magie hinter den Filmkulissen

Heute gibt es hier einen kleinen Ausflug in die magische Welt des Films – genauer gesagt in den Bereich der visuellen Effekte (VFX), die im Nachgang am Computer entstehen. Dass Iron Man aus dem Computer stammt ist wahrscheinlich noch jedem klar. Dass hier und da mal etwas retuschiert und getrickst wird wahrscheinlich auch. Dass aber in eher „normalen“ Serien, wie „Grey’s Anatomy“, komplette Landschaften nachträglich erschaffen werden, dürfte dann doch viele zum Staunen verleiten. Nachfolgend gibt es ein paar tolle Einblicke in die Entstehung von „Game of Thrones“, „Private Practice“ und vielen weiteren Filmen und Serien. Wer am Ende noch mehr möchte, der sollte sich den YouTube-Kanal von Industrial Light & Magic oder den Vimeo-Kanal der Stargate Studios ansehen! Hier aber nun erst einmal die versprochenen Highlights. Viel Spaß :D    

Proll-Out Filmmusik Making-Of

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich hier das Filmprojekt „Quiqueck & Hämat – Proll Out“ vorgestellt (Beitrag mit Interview und Trailer hier).Nun gibt es einen weiteren von zahlreichen Making-Of-Beiträgen auf YouTube. Hierbei darf man einen Blick hinter die Kulissen der Musikproduktion werfen. Für die Musik verantwortlich ist Florian Linckus, mit welchem ich auch schon in mehreren Bereichen zusammenarbeiten konnte. So hat Florian bspw. auch die Musik zum Imagefilm „Ökonom Bayreuther Prägung“ (2008, Produktion und Regie: Jens Kürschner & The Thanh Nguyen) komponiert. Gleichzeitig habe ich ihn auch geschäftlich mit Peltmonger Projects längere Zeit beraten. Leider wurde der Score am Ende doch nicht mit echtem Orchester eingespielt, was der Normal-Bürger aber ja sowieso nicht unterscheiden kann (bei der digitalen Perfektion).Das besagte Making-Of gibt es hier zu sehen:

Die Hütte im Wald

„Die Hütte im Wald” ist ein No-Budget Kurzfilm aus dem Jahr 2007, der kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs in Deutschland spielt. Der Film wurde mit minimalem Budget (~150 EUR) geplant und einem Equipment, das heutzutage von jedem 50-EUR-Smartphone übertroffen wird, produziert. – Deutschland 1945 – In Zeiten von Zukunftsängsten, Zerstörung und Hoffnungslosigkeit sucht der junge Gerhard in einer verlassenen Waldhütte Zuflucht vor der Realität. Eines Tages trifft er dort auf den Vollwaisen Hugo, mit dem er sich nach anfänglicher Scheu anfreunden kann. Ihr gemeinsamer Treffpunkt, die Hütte im Wald, überrascht sie fortan mit allen Facetten des Lebens.    Synopsis – Langversion – Deutschland 1945 – Hitler wurde besiegt, die Alliierten haben Deutschland besetzt.  Die Zeit ist geprägt von altem Hass, Angst und Hoffnungslosigkeit. Der Krieg hat nicht nur Städte, sondern auch viele Leben zerstört. In eben dieser unruhigen Zeit gerät der junge Gerhard auch immer öfters mit seinem Vater, einem ehemaligem NSDAP-Ortsführer, in Konflikt. Zuflucht vor der grausamen Realität findet er in einer verlassenen Jagdhütte. Eines Tages trifft er dort auf den Vollwaisen Hugo, …