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Deutsches Tastatur-Layout auf US-Tastatur mit Windows 10

Wer sich ein Notebook mit US-Tastatur kauft, hat meist ein großes Problem mit dem Tastatur-Layout. So habe ich mir kürzlich das Xiaomi Air 13 Zoll besorgt. Frisch aus China und nicht mit deutscher Tastatur. Nun kann man sicherlich das Layout in den Spracheinstellungen anpassen und die Tasten mit allen möglichen Stickern (bspw. diesen hier) bekleben. Ein Problem aber bleibt: Die Taste rechts der Umschalttaste ist faktisch nicht vorhanden und damit fehlen im deutschen Layout das Größerzeichen, Kleinerzeichen sowie der senkrechte Strich (Pipe). Man kann natürlich auch im englischen Layout verbleiben, muss dann aber natürlich auf Umlaute verzichten. Die Lösung Microsoft hat bereits vor langer Zeit ein Tool veröffentlicht, mit dem sich das Tastaturlayout individuell anpassen lässt. » Der Microsoft Keyboard Layout Creator. Dieser ist zwar offiziell nicht mit Windows 10 kompatibel, was aber eher daran liegt, dass das Tool älter ist. Es stellt also in der Regel kein Problem dar. Bei der Installation unter Windows 10 erscheint der Hinweis, dass das .NET Framework 2.5 fehlt und installiert werden muss. Die Krux besteht darin, dass .NET …

JuLife – How to start a food blog

Einen neuen Blog erfolgreich im von Inhalten überschwemmten Internet zu platzieren ist nicht einfach. Noch schwieriger wird es bei sehr umfassend besetzten Themen wie Mode/Fashion, Reisen oder eben Food/Rezepte/Ernährung. Nun wird ein Projekt aber nicht immer durch eine gezielte Marktanalyse und Business-Strategie getrieben. Manche Projekte entstehen aus ganz anderen Zielsetzungen heraus. So hatte ich auch nicht den Plan gefasst ein weiteres Blogprojekt zu starten. Die Initiative ging vielmehr von meiner Schwester aus, die es sich in den Kopf gesetzt hatte ihre Lieblingsrezepte und Ideen digital aufzuschreiben. Business? Egal! Hintergedanken? Nicht die Bohne. Technische Unterstützung? Dringend benötigt! So kann man eben dann doch ein Content-Projekt in einem der am besten be- und durchsetzten Märkte starten. Das ist die Geschichte in Stichpunkten…   How to start a food blog Content is KING – sonst noch was? Mein Lieblings-Schwesterchen hat ihre Ernährung radikal umgestellt, steht auf gesunde Rezepte, sie zu kochen und aufzuschreiben. Wieso das Ganze nicht digital umsetzen? Klar doch! So wie die anderen coolen Mädels, die tolle Gerichte entwickeln. Anforderungen? Ähm – ein Blog halt. Irgendwie …

UG vs. GmbH – was sich für Gründer am besten eignet

Ich habe in den vergangenen Jahren sowohl eine GmbH, als auch eine Unternehmergesellschaft haftungsbeschränkt (UG) gegründet. Letztere wurde etwas später ebenfalls in eine GmbH umgewandelt. Du fragst dich, welche Rechtsform sich am besten für eine Gründung eignet? Vielleicht helfen dir meine nachfolgenden Erfahrungsberichte und Tipps!   Art der Gesellschaft (Personen- vs. Kapitalgesellschaft) Zunächst solltest du dich fragen, welche grundsätzliche Art der Rechtsform für dich überhaupt in Frage kommt. Hierbei kannst du grundsätzlich Personen- und Kapitalgesellschaften unterscheiden. Theoretisch gibt es auch Mischformen und komplexe Holding-Strukturen, auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen werde, um es übersichtlich und nützlich zu halten. Personengesellschaft Eine Personengesellschaft kann bspw. eine GbR, eine OHG oder auch einfach ein Einzelunternehmen sein. Diese Gesellschaften zeichnen sich im Wesentlichen dadurch aus, dass die Gesellschafter persönlich voll haften. Für Gründer ist hier vor allem meist die GbR spannend, da sie sich ohne Notartermin schnell und einfach gründen lässt. Hierbei ist es allerdings etwas komplizierter so etwas wie „Anteile“ am Unternehmen zu veräußern, weshalb sich die Kapitalaufnahme meist sehr schwierig gestaltet. Aufgrund der vollen persönlichen Haftung der …

On Product Placement

Neben den Beiträgen hier gab es in den vergangenen Jahren auch immer wieder spannende Artikel in Zeitungen oder auf anderen Webseiten, bei denen ich mitgewirkt habe. In diesem Beitrag möchte ich einige ausgewählte Texte rund um das Thema Product Placement und Branded Entertainment gesammelt vorstellen. Immerhin muss ich ja irgendwo meinen Expertenstatus pflegen ;-) .   Was Bahlsen das Knabbern von Pick up im Dschungelcamp brachte. Beitrag bei W&V Online mit einer wissenschaftlichen Analyse zur Produktplatzierung in „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ vom 04. Februar 2016. Hier lesen » Neue Wege in der Erfolgsmessung von Product Placement. Interview auf Branded Entertainment Online zum aktuellen Stand von Placedise und allem was eben dazu gehört vom 10. August 2015. Hier lesen » Trend-Potenzial: Digital Product Placement. Umfassender Bericht in der Internet World Business mit zahlreichen Expertenmeinungen – und meinen Gedanken – online sowie Print – vom 26. März 2015. Hier lesen » Why performance marketing can’t build brands, but product placement can. Gastbeitrag über die Grenzen von Performance Marketing im Bereich der Markenbildung – …

Prozentrechnen trainieren

Prozentrechnen ist eine Mathe-Disziplin, die bei sehr vielen Menschen sehr unbeliebt ist. Trotzdem ist es nach dem 1×1 sicherlich eine der wichtigsten und nützlichsten Fähigkeiten in unserem Alltag. In den meisten Berufen ist das Rechnen mit Prozenten sogar beinahe überlebensnotwendig – das umfasst den Unternehmensberater genauso wie den Bäckermeister. Doch auch im Supermarkt ist es ziemlich praktisch, wenn man weiß, was einem der 15%-Gutschein an der Kasse tatsächlich an Ersparnis bringt. Wichtig ist hierbei vor allem (wie bei allen analytischen Methoden), dass man weiß wie es geht und ein gutes Gespür für den Umgang mit den jeweiligen Elementen hat. Für Details hat man in der Praxis meist einen Taschenrechner parat. Diesen muss man allerdings auch bedienen können – und für eine Validierung der Ergebnisse oder eben auch an der Supermarktkasse ist es praktisch, wenn man das Ganze im Kopf schnell grob nachrechnen kann. Gerade letzteres funktioniert allerdings normalerweise nicht aus dem Stehgreif. Hier bedarf es entsprechender Übung. Aus diesem Grund (und um mich auf mögliche Fallstudien in Vorstellungsgesprächen vorzubereiten) habe ich vor ein paar Jahren eine kleine …

Werbewirkung: Viele Experten haben wenig Ahnung

Warum unterschiedliche Werbeformen in ihrer Wirkung nicht vergleichbar sind und viele Experten es sich zu einfach machen oder möglicherweise auch nicht wissen, was Werbewirkung eigentlich ist. Die OWM (Organisation der Werbungstreibenden im Markenverband) hat erneut lautstark eine vergleichbare ROI-Messung über alle Werbeformen und -kanäle hinweg gefordert. Dies geschah zugegeben bereits vor längerer Zeit. Nichtsdestotrotz ist die Forderung, bzw. die auch die Konzeptumsetzung nach wie vor aktuell und Grund genug diesen Kommentar endlich zu veröffentlichen. Medien-Guru Thomas Koch hat in seinem Blog bereits deutlich gemacht, dass das nicht funktionieren kann. Da ich mich auf diesem Gebiet durchaus als wissenschaftlichen Experten bezeichnen würde und selbst geforscht habe, möchte ich die Diskussion allerdings nochmals etwas umfassender mit Blick auf die Vergleichbarkeit von „Werbewirkung“ klären. Nun kenne ich auch nur zu gut den Umstand, dass gerade werbetreibende Unternehmen stets wissen wollen, ob Maßnahme A denn jetzt besser funktioniert als Maßnahme B. Die Frage an sich ist legitim. Wenn wir aber ehrlich sein, eine kompetente Antwort geben, das große Dilemma endlich lösen und die Menschheit ein Stück weiter bringen wollen, müssen wir …

Christmas Spots 2015

Alle Jahre wieder lassen sich Marken und Unternehmen auf der ganzen Welt ganz besondere Werbeideen für die Weihnachtszeit einfallen. Dies mag sicherlich daran liegen, dass in wenigen Tagen die umsatzstärkste Zeit im Jahr beginnt. Man kann es allerdings auch so sehen, dass auch die Wirtschaft ihren Teil zu einer emotionalen, berührenden und besinnlichen Weihnachtszeit beitragen möchte. Dass ich an dieser Stelle die besten Werbefilme der (Vor-)Weihnachtszeit präsentiere ist mittlerweile schon fast zur Tradition geworden (für 2014 hier klicken). Auch in diesem Jahr soll natürlich niemand enttäuscht werden. Wer nah am Wasser gebaut ist sollte auch 2015 die Taschentücher bereit halten. Wen meine 1A Kommentare nicht interessieren, der kann auch direkt alle Clips in dieser YouTube-Playlist ansehen. Ich wünsche viel Spaß!   #1 Weihnachten mit John Lewis Der Evergreen! Auf John Lewis wartet die ganze (Werbe-)Welt jedes Jahr mit maximaler Begeisterung. Lässt sich die britische Kaufhauskette doch jedes Jahr aufs Neue nicht lumpen und präsentiert stets hoch-emotionale und begeisternde Filme. Auch in diesem Jahr ist mit #ManOnTheMoon ein richtig tolles Werk am Start. Meines Erachtens kommt zwar auch …

Die TV-Quote ist tot!

Nein, ganz so weit ist man leider noch nicht. Allerdings standen die Zeichen noch nie so gut, das meist unsinnige Quotengezerre endlich etwas in die Schranken zu weisen.   Zunächst ein paar allgemeine Worte zur Quotenmessung Die TV-Quote (oder Einschaltquote) dient seit jeher dazu, den Wert eines Inhalts zu bestimmen. Konkret soll die Quote eine Aussage darüber treffen, wie viele Personen einen bestimmten TV-Inhalt sehen und damit auch mit etwaigen Werbemaßnahmen erreicht werden. Dies war im Grunde schon immer ein statistisches Würfelspiel und hat dank YouTube, Mediatheken und Co mittlerweile nochmals massiv an Bedeutung eingebüßt. Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) arbeitet daher auch (bereits seit Jahren) an einer moderneren TV-Quote, die noch in diesem Jahr zur Anwendung kommen soll. Allerdings ist die TV-Quote auch unter Berücksichtigung von Online-Kanälen nicht immer sinnvoll. Dies liegt daran, dass sie im Grunde lediglich eine Reichweitenaussage trifft. Hierdurch allein ist aber keinerlei Rückschluss auf den tatsächlichen Wert eines Werbeblocks möglich. Eine top Quote bei „Germany’s Nex Top-Model“ ist für einen Motoröl-Hersteller deutlich weniger wert, als sie es für einen Kosmetikhersteller ist – und das ist …

Digitalisierung: Aufbruch wohin genau?

Die „Digitalisierung“ (oder teilweise auch „Industrie 4.0“) ist in aller Munde. Trotzdem wird das Ganze selbst in den großen deutschen Unternehmen nach wie vor nur halbherzig oder gar nicht angegangen, wie eine Untersuchung des Handelsblatts kürzlich gezeigt hat (siehe hier). Meist sicherlich, weil die zuständigen Entscheider selbst keinerlei Zugang zu der Thematik haben. Doch was ist Digitalisierung eigentlich? Der Begriff wird häufig unterschiedlich benutzt, da er unterschiedliche Bereiche gleichermaßen berührt. Im Folgenden sollen diese genauer beleuchtet werden.   1. Vertrieb und Marketing in digitalen Märkten Marketing ist dort sinnvoll, wo die Zielgruppe anzutreffen ist. Dieses „wo“ findet sich immer häufiger im digitalen Raum. Dies ist ein wesentlicher Grund, weshalb das Geschäft mit Online-Werbung in den letzten Jahren einen Siegeszug erlebt hat, der kaum vergleichbar ist. Für digitale Unternehmen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Digitales Marketing den wesentlichen Bestandteil des Marketing-Mix darstellt. Doch auch alle übrigen Unternehmen sind gut damit beraten, dieses Segment auszubauen, wenn es bis dato eher ein Schattendasein erlebt hat. Dies bedeutet nicht, dass die traditionellen Kanäle nichts mehr wert sind. Am Ende …

Das größte Problem von schnellen Werbewirksamkeits-Studien

Wer teure Marketingmaßnahmen betreibt muss früher oder später Irgendjemandem hierüber Rechenschaft ablegen. Dies geschieht meist über die Darstellung einfacher absoluter Kennzahlen, wie die Reichweite oder (vor allem im Onlinebereich) der Klickrate. Diese expliziten Größen sind übersichtlich und äußerst einfach zu erheben. Hierbei gibt es nur ein Problem: Diese Kennzahlen beschreiben nur einen Bruchteil der eigentlichen Werbewirkung, welche zu einem Großteil durch implizite Effekt bestimmt wird. Ich habe dieses Problem bereit früher in einem Beitrag über Bannerblindheit (hier) und bei Placedise (hier) beschrieben. Letzten Endes sind diese Daten gut und wichtig, dürfen aber niemals als einzige wahre Größe angesehen werden und von den unzähligen übrigen Effekten ablenken! Unternehmen, die etwas komplexer denken sowie vor allem Unternehmen, die die Werbewirkung klassischer Medien aufzeigen wollen, gehen einen Schritt weiter. Neben der reinen Reichweite versuchen sie auch implizite Effekte, wie die Aufnahme eines Produkts in das Consideration Set des Konsumenten aufzuzeigen. Wieso auch umfassendere Messungen oft falsch sind Dies ist ein äußerst positiver Ansatz und doch geht mit ihm meist eine wesentliche Fehleinschätzung einher, welche sämtliche Ergebnisse von vornherein …