Alle Artikel in: Marketing

SEO für Anfänger – damals und heute

Search Engine Optimization (SEO) ist 2016 wie 2006 ein sehr heißes Thema. Der Gedanke ohne direkte Werbeausgaben und somit gefühlt kostenfreien Traffic zu erhalten ist ein zuckersüßes Versprechen. Wie schon vor 10 Jahren fragen sich deshalb auch heute täglich neue Personen was sie hinsichtlich SEO beachten müssen. In diesem Beitrag möchte ich zurück blicken und die (in digitalen Jahren) unendlich lange zurückliegenden Diskussionen erneut hervorkramen. Dies hat einen sehr praktischen Nutzen! Viele SEO-Experten haben sich in besagtem Jahrzehnt nicht stark weiterentwickelt. Dies führt dazu, dass teilweise Maßnahmen verkauft werden, mit denen man 2006 noch Preise gewonnen hat, heute aber absolut gar nichts mehr bewirkt.   Der Blick zurück 2006 gab es noch keine Smartphones. Das erste iPhone erschien 2007. Webseiten waren quasi nicht optimiert. Man war schon stolz, wenn man eine halbwegs hübsche Seite online hatte. Nichtsdestotrotz hatte Google zu dieser Zeit bereits sehr große Bedeutung. Die Zeiten, in denen Webadressen mehrheitlich direkt in die Adressleiste eingegeben wurden, waren auch damals schon vorbei. Es schlug die Stunde der Suchmaschinenoptimierer. Wer seine Seite technisch geschickt entwickelte …

Christmas Spots 2016

Auch im Jahr 2016 darf der jährliche Beitrag zu den besten Weihnachts-Werbespots natürlich nicht fehlen (hier klicken für 2015). Was viele Jahre in erster Linie den Engländern vorbehalten war, wurde in den letzten Jahren mehr und mehr auch hierzulande großes Thema. Zu Recht. Gute Spots sind insbesondere in der emotionalen Vorweihnachtszeit ein ideales Instrument zur Markenbildung. So mischen in diesem Jahr gerade die deutschen Discounter allesamt ganz vorne mit.   Thematisch lassen sich 2016 vier Richtungen identifizieren: „Zeit schenken“ ist nicht nur Titel des neuen EDEKA-Spots, sondern wurde gleich von mehrere Marken als Kernbotschaft auserkoren. Auch wenn man jetzt meinen mag, dass dies aus Werbersicht eher kontraproduktiv ist, stärkt es doch ungemein die Sympathie gegenüber dem jeweiligen Unternehmen. „Heimkommen“ ist nicht weniger ein Klassiker für die Weihnachtszeit und ebenfalls eines der Hauptthemen. Auch passend für diese besinnliche und friedliche Zeit sind Clips, die sich mit Nächstenliebe und Herzlichkeit beschäftigen. Daneben gibt es selbstverständlich die üblichen Weihnachtsmärchen und eher spaßigen Filmchen. Entgegen der Vorjahre mischt auch John Lewis 2016 in diesem Sektor mit und bleibt dem …

JuLife – How to start a food blog

Einen neuen Blog erfolgreich im von Inhalten überschwemmten Internet zu platzieren ist nicht einfach. Noch schwieriger wird es bei sehr umfassend besetzten Themen wie Mode/Fashion, Reisen oder eben Food/Rezepte/Ernährung. Nun wird ein Projekt aber nicht immer durch eine gezielte Marktanalyse und Business-Strategie getrieben. Manche Projekte entstehen aus ganz anderen Zielsetzungen heraus. So hatte ich auch nicht den Plan gefasst ein weiteres Blogprojekt zu starten. Die Initiative ging vielmehr von meiner Schwester aus, die es sich in den Kopf gesetzt hatte ihre Lieblingsrezepte und Ideen digital aufzuschreiben. Business? Egal! Hintergedanken? Nicht die Bohne. Technische Unterstützung? Dringend benötigt! So kann man eben dann doch ein Content-Projekt in einem der am besten be- und durchsetzten Märkte starten. Das ist die Geschichte in Stichpunkten…   How to start a food blog Content is KING – sonst noch was? Mein Lieblings-Schwesterchen hat ihre Ernährung radikal umgestellt, steht auf gesunde Rezepte, sie zu kochen und aufzuschreiben. Wieso das Ganze nicht digital umsetzen? Klar doch! So wie die anderen coolen Mädels, die tolle Gerichte entwickeln. Anforderungen? Ähm – ein Blog halt. Irgendwie …

Marktanalyse – die Basis für eine erfolgreiche Existenzgründung

Wer ein Unternehmen gründen möchte, kann sich dabei nicht nur auf eine gute Idee verlassen: Eine gute Idee ohne Bezug zu dem Markt, an dem sie etabliert werden soll, ist nicht aussagekräftig. Gegenteilig muss jeder Aspekt des Marktes genau beleuchtet werden, damit man möglichst genau abschätzen kann, welches Potenzial die Idee wirklich hat. Nur wer eine möglichst genaue Marktanalyse vornimmt oder vornehmen lässt, ist vor unliebsamen Überraschungen gefeit.   Diese Dinge werden in der Marktanalyse untersucht Zu Beginn ist es besonders wichtig, den anvisierten Markt genau zu definieren und die Rahmenbedingungen zu identifizieren. Neue Verfahren, Trends und Techniken sollten dabei ebenso betrachtet werden wie die bestehenden Gesetze und mögliche Änderungen. Weiterhin müssen die Branche, der Absatz und der Vertrieb, aber auch die Kunden und die Konkurrenz analysiert werden. Erst wenn hier transparente Verhältnisse geschaffen worden sind, kann man seine Geschäftspolitik passend entwickeln, strategisch Ziele erarbeiten und geeignete Schritte für den Markteintritt entwerfen.   Die fünf Schritte der umfassenden Marktanalyse Die genannten Felder werden in fünf Schritten untersucht. Diese sind die Beschreibung des Zielmarktes die Analyse …

On Product Placement

Neben den Beiträgen hier gab es in den vergangenen Jahren auch immer wieder spannende Artikel in Zeitungen oder auf anderen Webseiten, bei denen ich mitgewirkt habe. In diesem Beitrag möchte ich einige ausgewählte Texte rund um das Thema Product Placement und Branded Entertainment gesammelt vorstellen. Immerhin muss ich ja irgendwo meinen Expertenstatus pflegen ;-) .   Was Bahlsen das Knabbern von Pick up im Dschungelcamp brachte. Beitrag bei W&V Online mit einer wissenschaftlichen Analyse zur Produktplatzierung in „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ vom 04. Februar 2016. Hier lesen » Neue Wege in der Erfolgsmessung von Product Placement. Interview auf Branded Entertainment Online zum aktuellen Stand von Placedise und allem was eben dazu gehört vom 10. August 2015. Hier lesen » Trend-Potenzial: Digital Product Placement. Umfassender Bericht in der Internet World Business mit zahlreichen Expertenmeinungen – und meinen Gedanken – online sowie Print – vom 26. März 2015. Hier lesen » Why performance marketing can’t build brands, but product placement can. Gastbeitrag über die Grenzen von Performance Marketing im Bereich der Markenbildung – …

Detect AdBlocker in WordPress and react properly

As you might know, I am not the biggest fan of AdBlock. While I am more worried about the potential annoying response of advertisers to more and more ad blocking users (more on this issue in German), those plugins can pull a lot of necessary money from informative websites and blogs. Here, I want to show you how you can detect if a user is using any AdBlocker and show some specific content to him/her – all in WordPress. We cannot and will not block AdBlockers! Ads will still get blocked, but we can use the AdBlocker as some kind of switch. Generally, there are different strategies on how to properly deal with this issue. Some news sites recently started to block their whole portal if you do not deactivate your AdBlocker (if an AdBlocker is detected, block the whole page and show a short message). This can work, because most users still want to enter those important pages. This most probably will not work for your blog or smaller news portal as you are simply not …

Werbewirkung: Viele Experten haben wenig Ahnung

Warum unterschiedliche Werbeformen in ihrer Wirkung nicht vergleichbar sind und viele Experten es sich zu einfach machen oder möglicherweise auch nicht wissen, was Werbewirkung eigentlich ist. Die OWM (Organisation der Werbungstreibenden im Markenverband) hat erneut lautstark eine vergleichbare ROI-Messung über alle Werbeformen und -kanäle hinweg gefordert. Dies geschah zugegeben bereits vor längerer Zeit. Nichtsdestotrotz ist die Forderung, bzw. die auch die Konzeptumsetzung nach wie vor aktuell und Grund genug diesen Kommentar endlich zu veröffentlichen. Medien-Guru Thomas Koch hat in seinem Blog bereits deutlich gemacht, dass das nicht funktionieren kann. Da ich mich auf diesem Gebiet durchaus als wissenschaftlichen Experten bezeichnen würde und selbst geforscht habe, möchte ich die Diskussion allerdings nochmals etwas umfassender mit Blick auf die Vergleichbarkeit von „Werbewirkung“ klären. Nun kenne ich auch nur zu gut den Umstand, dass gerade werbetreibende Unternehmen stets wissen wollen, ob Maßnahme A denn jetzt besser funktioniert als Maßnahme B. Die Frage an sich ist legitim. Wenn wir aber ehrlich sein, eine kompetente Antwort geben, das große Dilemma endlich lösen und die Menschheit ein Stück weiter bringen wollen, müssen wir …

Christmas Spots 2015

Alle Jahre wieder lassen sich Marken und Unternehmen auf der ganzen Welt ganz besondere Werbeideen für die Weihnachtszeit einfallen. Dies mag sicherlich daran liegen, dass in wenigen Tagen die umsatzstärkste Zeit im Jahr beginnt. Man kann es allerdings auch so sehen, dass auch die Wirtschaft ihren Teil zu einer emotionalen, berührenden und besinnlichen Weihnachtszeit beitragen möchte. Dass ich an dieser Stelle die besten Werbefilme der (Vor-)Weihnachtszeit präsentiere ist mittlerweile schon fast zur Tradition geworden (für 2014 hier klicken). Auch in diesem Jahr soll natürlich niemand enttäuscht werden. Wer nah am Wasser gebaut ist sollte auch 2015 die Taschentücher bereit halten. Wen meine 1A Kommentare nicht interessieren, der kann auch direkt alle Clips in dieser YouTube-Playlist ansehen. Ich wünsche viel Spaß!   #1 Weihnachten mit John Lewis Der Evergreen! Auf John Lewis wartet die ganze (Werbe-)Welt jedes Jahr mit maximaler Begeisterung. Lässt sich die britische Kaufhauskette doch jedes Jahr aufs Neue nicht lumpen und präsentiert stets hoch-emotionale und begeisternde Filme. Auch in diesem Jahr ist mit #ManOnTheMoon ein richtig tolles Werk am Start. Meines Erachtens kommt zwar auch …

Die TV-Quote ist tot!

Nein, ganz so weit ist man leider noch nicht. Allerdings standen die Zeichen noch nie so gut, das meist unsinnige Quotengezerre endlich etwas in die Schranken zu weisen.   Zunächst ein paar allgemeine Worte zur Quotenmessung Die TV-Quote (oder Einschaltquote) dient seit jeher dazu, den Wert eines Inhalts zu bestimmen. Konkret soll die Quote eine Aussage darüber treffen, wie viele Personen einen bestimmten TV-Inhalt sehen und damit auch mit etwaigen Werbemaßnahmen erreicht werden. Dies war im Grunde schon immer ein statistisches Würfelspiel und hat dank YouTube, Mediatheken und Co mittlerweile nochmals massiv an Bedeutung eingebüßt. Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) arbeitet daher auch (bereits seit Jahren) an einer moderneren TV-Quote, die noch in diesem Jahr zur Anwendung kommen soll. Allerdings ist die TV-Quote auch unter Berücksichtigung von Online-Kanälen nicht immer sinnvoll. Dies liegt daran, dass sie im Grunde lediglich eine Reichweitenaussage trifft. Hierdurch allein ist aber keinerlei Rückschluss auf den tatsächlichen Wert eines Werbeblocks möglich. Eine top Quote bei „Germany’s Nex Top-Model“ ist für einen Motoröl-Hersteller deutlich weniger wert, als sie es für einen Kosmetikhersteller ist – und das ist …

Beyond Programmatic Buying There Is Programmatic Creation

Programmatic Buying is one of those big fancy buzzwords that are moving around the industry and driving people crazy for some time now. At the moment, the use of programmatic ads is still at a low level, but that is no reason to underestimate its true potential. Let’s have a look into the future of TV advertising. To explore this potential, one needs to see beyond Programmatic Buying to something that could be called “Programmatic Creation”. While the first one describes the process, where an advertising spot is automatically placed, based on the best target audience fit, Programmatic Creation additionally tailors this same spot to optimize its effectiveness. Just think of the following example: As Fernbach et al. (2013) found out, the right degree of explanatory complexity is very important when marketing a new product – but it depends on the cognitive reflection of the audience. In other words: If you talk to experts, increase complexity; if you talk to novices, decrease it. Let’s say that some data analysis found two perfect spots to place …