Alle Artikel in: Life

Deutsches Tastatur-Layout auf US-Tastatur mit Windows 10

Wer sich ein Notebook mit US-Tastatur kauft, hat meist ein großes Problem mit dem Tastatur-Layout. So habe ich mir kürzlich das Xiaomi Air 13 Zoll besorgt. Frisch aus China und nicht mit deutscher Tastatur. Nun kann man sicherlich das Layout in den Spracheinstellungen anpassen und die Tasten mit allen möglichen Stickern (bspw. diesen hier) bekleben. Ein Problem aber bleibt: Die Taste rechts der Umschalttaste ist faktisch nicht vorhanden und damit fehlen im deutschen Layout das Größerzeichen, Kleinerzeichen sowie der senkrechte Strich (Pipe). Man kann natürlich auch im englischen Layout verbleiben, muss dann aber natürlich auf Umlaute verzichten. Die Lösung Microsoft hat bereits vor langer Zeit ein Tool veröffentlicht, mit dem sich das Tastaturlayout individuell anpassen lässt. » Der Microsoft Keyboard Layout Creator. Dieser ist zwar offiziell nicht mit Windows 10 kompatibel, was aber eher daran liegt, dass das Tool älter ist. Es stellt also in der Regel kein Problem dar. Bei der Installation unter Windows 10 erscheint der Hinweis, dass das .NET Framework 2.5 fehlt und installiert werden muss. Die Krux besteht darin, dass .NET …

Why going lean is dangerous!

Don’t be lean, be smart! Nowadays, people talk a lot about doing business the right way. They put in some thoughts about digitalization and startup bullshit talk. One of those catchy buzzwords is „lean“, „lean startup„, or something similar to this. The problem is: most people (even most so-called experts) do not really know what lean means, confuse it with doing something stupid and often fuck up. It is okay to fail – but do not fail by being stupid!   What do people think „lean“ means? „‚Lean‘ means that we do not discuss everything in detail. We rather just do it and do it step by step. We also do a quick test first to check if there is any market need“ – that is how most executives and experts explain it to me. Some say „lean“ is about testing, it is about prototyping, it is about a first Minimum Viable Product (MVP), it is about tipping your toe into the water first, it is about step by step, it is about failing fast …

Christmas Spots 2016

Auch im Jahr 2016 darf der jährliche Beitrag zu den besten Weihnachts-Werbespots natürlich nicht fehlen (hier klicken für 2015). Was viele Jahre in erster Linie den Engländern vorbehalten war, wurde in den letzten Jahren mehr und mehr auch hierzulande großes Thema. Zu Recht. Gute Spots sind insbesondere in der emotionalen Vorweihnachtszeit ein ideales Instrument zur Markenbildung. So mischen in diesem Jahr gerade die deutschen Discounter allesamt ganz vorne mit.   Thematisch lassen sich 2016 vier Richtungen identifizieren: „Zeit schenken“ ist nicht nur Titel des neuen EDEKA-Spots, sondern wurde gleich von mehrere Marken als Kernbotschaft auserkoren. Auch wenn man jetzt meinen mag, dass dies aus Werbersicht eher kontraproduktiv ist, stärkt es doch ungemein die Sympathie gegenüber dem jeweiligen Unternehmen. „Heimkommen“ ist nicht weniger ein Klassiker für die Weihnachtszeit und ebenfalls eines der Hauptthemen. Auch passend für diese besinnliche und friedliche Zeit sind Clips, die sich mit Nächstenliebe und Herzlichkeit beschäftigen. Daneben gibt es selbstverständlich die üblichen Weihnachtsmärchen und eher spaßigen Filmchen. Entgegen der Vorjahre mischt auch John Lewis 2016 in diesem Sektor mit und bleibt dem …

askNOBODY – the maybe most advanced AI ever!

Nowadays, everybody is talking about Artificial Intelligence (AI) and robots ruling the future world – and, of course, I am one of those guys. I am pretty much convinced that machines can do most jobs better and more efficient than humans do. This does not only apply to very simple tasks, but also the so-called „creative industry“, and those jobs that are quite annoying (like unfriendly and incompetent service workers). To support this movement, I have spent thousands of seconds to build the maybe most advanced AI ever! Imagine Siri, Cortana, Google, and even Skynet, all united. It is no longer about simple math, but about recreating the strongest human abilities.   Get to know NOBODY!   How it works Click on askNOBODY.com. Enter any question or task you can think of. Hit the button. NOBODY will analyze human nature and the knowledge of the whole (accessible) world, to come up with the most intelligent answer. See your life enriched as hell!   Try it now! It is free and does not cost you anything (except …

Prozentrechnen trainieren

Prozentrechnen ist eine Mathe-Disziplin, die bei sehr vielen Menschen sehr unbeliebt ist. Trotzdem ist es nach dem 1×1 sicherlich eine der wichtigsten und nützlichsten Fähigkeiten in unserem Alltag. In den meisten Berufen ist das Rechnen mit Prozenten sogar beinahe überlebensnotwendig – das umfasst den Unternehmensberater genauso wie den Bäckermeister. Doch auch im Supermarkt ist es ziemlich praktisch, wenn man weiß, was einem der 15%-Gutschein an der Kasse tatsächlich an Ersparnis bringt. Wichtig ist hierbei vor allem (wie bei allen analytischen Methoden), dass man weiß wie es geht und ein gutes Gespür für den Umgang mit den jeweiligen Elementen hat. Für Details hat man in der Praxis meist einen Taschenrechner parat. Diesen muss man allerdings auch bedienen können – und für eine Validierung der Ergebnisse oder eben auch an der Supermarktkasse ist es praktisch, wenn man das Ganze im Kopf schnell grob nachrechnen kann. Gerade letzteres funktioniert allerdings normalerweise nicht aus dem Stehgreif. Hier bedarf es entsprechender Übung. Aus diesem Grund (und um mich auf mögliche Fallstudien in Vorstellungsgesprächen vorzubereiten) habe ich vor ein paar Jahren eine kleine …

Digitalisierung: Aufbruch wohin genau?

Die „Digitalisierung“ (oder teilweise auch „Industrie 4.0“) ist in aller Munde. Trotzdem wird das Ganze selbst in den großen deutschen Unternehmen nach wie vor nur halbherzig oder gar nicht angegangen, wie eine Untersuchung des Handelsblatts kürzlich gezeigt hat (siehe hier). Meist sicherlich, weil die zuständigen Entscheider selbst keinerlei Zugang zu der Thematik haben. Doch was ist Digitalisierung eigentlich? Der Begriff wird häufig unterschiedlich benutzt, da er unterschiedliche Bereiche gleichermaßen berührt. Im Folgenden sollen diese genauer beleuchtet werden.   1. Vertrieb und Marketing in digitalen Märkten Marketing ist dort sinnvoll, wo die Zielgruppe anzutreffen ist. Dieses „wo“ findet sich immer häufiger im digitalen Raum. Dies ist ein wesentlicher Grund, weshalb das Geschäft mit Online-Werbung in den letzten Jahren einen Siegeszug erlebt hat, der kaum vergleichbar ist. Für digitale Unternehmen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Digitales Marketing den wesentlichen Bestandteil des Marketing-Mix darstellt. Doch auch alle übrigen Unternehmen sind gut damit beraten, dieses Segment auszubauen, wenn es bis dato eher ein Schattendasein erlebt hat. Dies bedeutet nicht, dass die traditionellen Kanäle nichts mehr wert sind. Am Ende …

Beyond Programmatic Buying There Is Programmatic Creation

Programmatic Buying is one of those big fancy buzzwords that are moving around the industry and driving people crazy for some time now. At the moment, the use of programmatic ads is still at a low level, but that is no reason to underestimate its true potential. Let’s have a look into the future of TV advertising. To explore this potential, one needs to see beyond Programmatic Buying to something that could be called “Programmatic Creation”. While the first one describes the process, where an advertising spot is automatically placed, based on the best target audience fit, Programmatic Creation additionally tailors this same spot to optimize its effectiveness. Just think of the following example: As Fernbach et al. (2013) found out, the right degree of explanatory complexity is very important when marketing a new product – but it depends on the cognitive reflection of the audience. In other words: If you talk to experts, increase complexity; if you talk to novices, decrease it. Let’s say that some data analysis found two perfect spots to place …

Unseriöse Machenschaften des Huber Verlag // Initiative Mittelstand // Innovationspreis-IT

  Wie es beginnt: Der Wettbewerb Jedes Jahr schreibt der Huber Verlag im Rahmen des Programms „Initiative Mittelstand“ den Innovationspreis-IT aus. Durch einen guten Freund haben wir hiervon kurz vor Ende der offiziellen Deadline erfahren und dachten uns „was soll’s“. Das Ganze wirkte seriös, hat eine lange Tradition, klingt gut. Also haben wir Placedise kurzerhand angemeldet. Natürlich war uns zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass man versuchen würde uns allerlei Zusatzleistungen zu verkaufen – schließlich bekommt man bereits bei der Anmeldung die Möglichkeit einen „Innovations-Push“ zu erwerben. Was dies bedeutet, wurde uns in den nachfolgenden Wochen noch klarer.   Wie es weiter ging: Die E-Mail-Lawine In den darauf folgenden Wochen gab es eine regelrechte Lawine an Newslettern zu besagtem Innovationspreis. Hierbei wurden natürlich fleißig spannende Projekte aus dem Mittelstand präsentiert – aha – das passiert also durch den Innovations-Push. Ich muss zugeben, dass ich hierdurch durchaus auf spannende Unternehmen aufmerksam geworden bin. Aber wie das mit diesen Dingen ist – ab der zweiten E-Mail schiebt man das Ganze ohne weitere Prüfung in den Papierkorb. Dies ist natürlich …

Drehbuch „Glück macht man“

Vor einiger Zeit (irgendwann 2011) habe ich damit begonnen ein Drehbuch zu schreiben. Gerade in Studium, Freelance-Projekten und Praktika habe ich immer wieder festgestellt, dass viele Personen sich einen Lebensweg und damit meist eine Karriereleiter aufgezwungen haben, mit dem sie in keinster Weise glücklich sind. Gerade an Universitäten und vor allem in Studiengängen wie BWL, trifft man sehr viele junge Menschen, die ihr Studium, ihre Kurse und ihre Praktika rein nach einem fixen Schema wählen, von dem sie glauben, dass dieses das „richtige“ Schema sei. Dieses Schema wird sicherlich teilweise durch die Eltern, meist aber auch einfach durch die Gesellschaft und falsche Vorstellungen geprägt. Gerade diese Personen sind meistens sehr unglücklich (vor allem mit ihrem Studium) und oftmals in dem was sie tun auch recht schlecht. Das alles nur, weil sie nicht erkennen wollen, welcher Weg für sie viel besser funktioniert. Ich könnte an dieser Stelle noch viel zu den Hintergründen erzählen – dann hätte ich besagtes Drehbuch aber auch nicht schreiben müssen. ;-) Das Skript war 2012 in einer ersten Version fertig, wurde anschließend …

Projekt kurz vorgestellt: Placedise

Wie versprochen stelle ich heute ein zweites tolles Projekt vor, an welchem ich aktuell maßgeblich beteiligt bin. Placedise. Bei Placedise (www.placedise.com) handelt es sich um eine Software, die in der Lage ist, die Werbewirkung von Product Placement oder vergleichbaren Marketing-Taktiken auf den Konsumenten zu messen – bereits vor der eigentlichen Umsetzung der Maßnahme. Obgleich es Product Placement nun schon seit weit über 100 Jahren gibt, war die Messbarkeit bisher das wohl größte Problem – bzw. ist die Messbarkeit ein generelles Problem von Werbemaßnahmen. Dies ist mitunter ein wesentlicher Grund, weshalb Marketingabteilungen bei Unternehmensführern und vor allem Finanzverantwortlichen nicht sonderlich beliebt sind. Dort wird teilweise viel Geld ausgegeben, ohne dass man den Erfolg in irgendeiner Art und Weise beziffern könnte. Oftmals wird der Erfolg somit einfach über die Reichweite bestimmt. Im besten Fall werden eigene Studien und Untersuchungen in Auftrag gegeben. Die Reichweite ist eine schöne Messgröße, die für sich allein genommen allerdings so gut wie keine Aussagekraft hat. Sie kann sogar irreführen – wenn eine Werbekampagne bspw. negative Effekte hat, kann eine große Reichweite kein …