Alle Artikel in: Entrepreneurship

Why going lean is dangerous!

Don’t be lean, be smart! Nowadays, people talk a lot about doing business the right way. They put in some thoughts about digitalization and startup bullshit talk. One of those catchy buzzwords is „lean“, „lean startup„, or something similar to this. The problem is: most people (even most so-called experts) do not really know what lean means, confuse it with doing something stupid and often fuck up. It is okay to fail – but do not fail by being stupid!   What do people think „lean“ means? „‚Lean‘ means that we do not discuss everything in detail. We rather just do it and do it step by step. We also do a quick test first to check if there is any market need“ – that is how most executives and experts explain it to me. Some say „lean“ is about testing, it is about prototyping, it is about a first Minimum Viable Product (MVP), it is about tipping your toe into the water first, it is about step by step, it is about failing fast …

SEO für Anfänger – damals und heute

Search Engine Optimization (SEO) ist 2016 wie 2006 ein sehr heißes Thema. Der Gedanke ohne direkte Werbeausgaben und somit gefühlt kostenfreien Traffic zu erhalten ist ein zuckersüßes Versprechen. Wie schon vor 10 Jahren fragen sich deshalb auch heute täglich neue Personen was sie hinsichtlich SEO beachten müssen. In diesem Beitrag möchte ich zurück blicken und die (in digitalen Jahren) unendlich lange zurückliegenden Diskussionen erneut hervorkramen. Dies hat einen sehr praktischen Nutzen! Viele SEO-Experten haben sich in besagtem Jahrzehnt nicht stark weiterentwickelt. Dies führt dazu, dass teilweise Maßnahmen verkauft werden, mit denen man 2006 noch Preise gewonnen hat, heute aber absolut gar nichts mehr bewirkt.   Der Blick zurück 2006 gab es noch keine Smartphones. Das erste iPhone erschien 2007. Webseiten waren quasi nicht optimiert. Man war schon stolz, wenn man eine halbwegs hübsche Seite online hatte. Nichtsdestotrotz hatte Google zu dieser Zeit bereits sehr große Bedeutung. Die Zeiten, in denen Webadressen mehrheitlich direkt in die Adressleiste eingegeben wurden, waren auch damals schon vorbei. Es schlug die Stunde der Suchmaschinenoptimierer. Wer seine Seite technisch geschickt entwickelte …

JuLife – How to start a food blog

Einen neuen Blog erfolgreich im von Inhalten überschwemmten Internet zu platzieren ist nicht einfach. Noch schwieriger wird es bei sehr umfassend besetzten Themen wie Mode/Fashion, Reisen oder eben Food/Rezepte/Ernährung. Nun wird ein Projekt aber nicht immer durch eine gezielte Marktanalyse und Business-Strategie getrieben. Manche Projekte entstehen aus ganz anderen Zielsetzungen heraus. So hatte ich auch nicht den Plan gefasst ein weiteres Blogprojekt zu starten. Die Initiative ging vielmehr von meiner Schwester aus, die es sich in den Kopf gesetzt hatte ihre Lieblingsrezepte und Ideen digital aufzuschreiben. Business? Egal! Hintergedanken? Nicht die Bohne. Technische Unterstützung? Dringend benötigt! So kann man eben dann doch ein Content-Projekt in einem der am besten be- und durchsetzten Märkte starten. Das ist die Geschichte in Stichpunkten…   How to start a food blog Content is KING – sonst noch was? Mein Lieblings-Schwesterchen hat ihre Ernährung radikal umgestellt, steht auf gesunde Rezepte, sie zu kochen und aufzuschreiben. Wieso das Ganze nicht digital umsetzen? Klar doch! So wie die anderen coolen Mädels, die tolle Gerichte entwickeln. Anforderungen? Ähm – ein Blog halt. Irgendwie …

UG vs. GmbH – was sich für Gründer am besten eignet

Ich habe in den vergangenen Jahren sowohl eine GmbH, als auch eine Unternehmergesellschaft haftungsbeschränkt (UG) gegründet. Letztere wurde etwas später ebenfalls in eine GmbH umgewandelt. Du fragst dich, welche Rechtsform sich am besten für eine Gründung eignet? Vielleicht helfen dir meine nachfolgenden Erfahrungsberichte und Tipps!   Art der Gesellschaft (Personen- vs. Kapitalgesellschaft) Zunächst solltest du dich fragen, welche grundsätzliche Art der Rechtsform für dich überhaupt in Frage kommt. Hierbei kannst du grundsätzlich Personen- und Kapitalgesellschaften unterscheiden. Theoretisch gibt es auch Mischformen und komplexe Holding-Strukturen, auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen werde, um es übersichtlich und nützlich zu halten. Personengesellschaft Eine Personengesellschaft kann bspw. eine GbR, eine OHG oder auch einfach ein Einzelunternehmen sein. Diese Gesellschaften zeichnen sich im Wesentlichen dadurch aus, dass die Gesellschafter persönlich voll haften. Für Gründer ist hier vor allem meist die GbR spannend, da sie sich ohne Notartermin schnell und einfach gründen lässt. Hierbei ist es allerdings etwas komplizierter so etwas wie „Anteile“ am Unternehmen zu veräußern, weshalb sich die Kapitalaufnahme meist sehr schwierig gestaltet. Aufgrund der vollen persönlichen Haftung der …

Digitalisierung: Aufbruch wohin genau?

Die „Digitalisierung“ (oder teilweise auch „Industrie 4.0“) ist in aller Munde. Trotzdem wird das Ganze selbst in den großen deutschen Unternehmen nach wie vor nur halbherzig oder gar nicht angegangen, wie eine Untersuchung des Handelsblatts kürzlich gezeigt hat (siehe hier). Meist sicherlich, weil die zuständigen Entscheider selbst keinerlei Zugang zu der Thematik haben. Doch was ist Digitalisierung eigentlich? Der Begriff wird häufig unterschiedlich benutzt, da er unterschiedliche Bereiche gleichermaßen berührt. Im Folgenden sollen diese genauer beleuchtet werden.   1. Vertrieb und Marketing in digitalen Märkten Marketing ist dort sinnvoll, wo die Zielgruppe anzutreffen ist. Dieses „wo“ findet sich immer häufiger im digitalen Raum. Dies ist ein wesentlicher Grund, weshalb das Geschäft mit Online-Werbung in den letzten Jahren einen Siegeszug erlebt hat, der kaum vergleichbar ist. Für digitale Unternehmen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Digitales Marketing den wesentlichen Bestandteil des Marketing-Mix darstellt. Doch auch alle übrigen Unternehmen sind gut damit beraten, dieses Segment auszubauen, wenn es bis dato eher ein Schattendasein erlebt hat. Dies bedeutet nicht, dass die traditionellen Kanäle nichts mehr wert sind. Am Ende …

Unseriöse Machenschaften des Huber Verlag // Initiative Mittelstand // Innovationspreis-IT

  Wie es beginnt: Der Wettbewerb Jedes Jahr schreibt der Huber Verlag im Rahmen des Programms „Initiative Mittelstand“ den Innovationspreis-IT aus. Durch einen guten Freund haben wir hiervon kurz vor Ende der offiziellen Deadline erfahren und dachten uns „was soll’s“. Das Ganze wirkte seriös, hat eine lange Tradition, klingt gut. Also haben wir Placedise kurzerhand angemeldet. Natürlich war uns zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass man versuchen würde uns allerlei Zusatzleistungen zu verkaufen – schließlich bekommt man bereits bei der Anmeldung die Möglichkeit einen „Innovations-Push“ zu erwerben. Was dies bedeutet, wurde uns in den nachfolgenden Wochen noch klarer.   Wie es weiter ging: Die E-Mail-Lawine In den darauf folgenden Wochen gab es eine regelrechte Lawine an Newslettern zu besagtem Innovationspreis. Hierbei wurden natürlich fleißig spannende Projekte aus dem Mittelstand präsentiert – aha – das passiert also durch den Innovations-Push. Ich muss zugeben, dass ich hierdurch durchaus auf spannende Unternehmen aufmerksam geworden bin. Aber wie das mit diesen Dingen ist – ab der zweiten E-Mail schiebt man das Ganze ohne weitere Prüfung in den Papierkorb. Dies ist natürlich …

Das kleine Druckdaten 1×1 für Nicht-Grafiker

Wer das erste Mal professionelle Druckartikel in Auftrag gibt, kommt hier meist auch das erste Mal mit dem Wort „Druckdaten“ in Kontakt. Konkret sollen diese stets in einem ganz bestimmten Format vorliegen. Soweit so gut. Meistens liegen die Daten allerdings weder in dem beschriebenen Format vor, noch lassen sie sich einfach in dieses überführen. So sieht es zumindest aus, wenn man nicht im Hauptberuf Grafiker ist und die völlig überteuerten Premium-Programme von Adobe im Schrank stehen hat. In diesem Beitrag möchte ich zeigen, wie es trotzdem irgendwie geht und worauf man achten sollte – möglichst einfach und mit nur wenigen Details – alle Grafiker sollten also lieber wegklicken ;-) .   Licht vs. Tinte Ein wesentliches Element der großen Probleme mit dem Thema stellt meist der Farbraum dar. Während Inhalte auf Monitoren im RGB-Farbraum dargestellt werden, benötigen Druckdaten den CMYK-Farbraum. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass sich Licht anders als Tinte verhält, wenn man es mischt. Beispiel: Mehr Licht führt zu „Weiß“, mehr Farbe zu „Schwarz. Das bedeutet letzten Endes, dass jegliche Grafik, die auf …

Der Bedeutungsverlust der Marketingabteilung

Vor kurzem bin ich durch Zufall auf einen Beitrag bei brand eins gestoßen (hier nachzulesen). Hierbei geht es in einem sehr spannenden Interview mit Lutz Meyer um die Abläufe beim Einkauf von Werbung, der Macht der großen Mediaagenturen und generell um die Zukunft der Mediaplanung. Indirekt tritt hierbei allerdings ein weiteres Thema in den Vordergrund – der Bedeutungsverlust der Marketingabteilungen in gerade großen Unternehmen. Dies ist eine Entwicklung, die in den letzten Jahren immer deutlicher zu beobachten ist (siehe bspw. auch hier). Woran liegt das? Man kann an dieser Stelle sicherlich eine sehr umfassende Analyse beginnen. Da es sich hier aber nach wie vor um einen privaten Blog handelt, gestatte ich mir einen kurze persönliche (ggf. für manche auch provokante) Hypothese. Marketing schafft sich selbst ab, da es den Anforderungen der Unternehmensführung nicht adäquat begegnet. Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmen immer stärker anhand von Zahlen urteilen. Das Wort „KPI“ ist mittlerweile nicht länger ein Geheimcode großer Beratungshäuser, sondern der Fokus jeder professionell aufgestellten Unternehmensführung. Hieran sind sicherlich eben auch Unternehmensberatungen Schuld. Ebenfalls großen Anteil haben …

Drehbuch „Glück macht man“

Vor einiger Zeit (irgendwann 2011) habe ich damit begonnen ein Drehbuch zu schreiben. Gerade in Studium, Freelance-Projekten und Praktika habe ich immer wieder festgestellt, dass viele Personen sich einen Lebensweg und damit meist eine Karriereleiter aufgezwungen haben, mit dem sie in keinster Weise glücklich sind. Gerade an Universitäten und vor allem in Studiengängen wie BWL, trifft man sehr viele junge Menschen, die ihr Studium, ihre Kurse und ihre Praktika rein nach einem fixen Schema wählen, von dem sie glauben, dass dieses das „richtige“ Schema sei. Dieses Schema wird sicherlich teilweise durch die Eltern, meist aber auch einfach durch die Gesellschaft und falsche Vorstellungen geprägt. Gerade diese Personen sind meistens sehr unglücklich (vor allem mit ihrem Studium) und oftmals in dem was sie tun auch recht schlecht. Das alles nur, weil sie nicht erkennen wollen, welcher Weg für sie viel besser funktioniert. Ich könnte an dieser Stelle noch viel zu den Hintergründen erzählen – dann hätte ich besagtes Drehbuch aber auch nicht schreiben müssen. ;-) Das Skript war 2012 in einer ersten Version fertig, wurde anschließend …

Projekt kurz vorgestellt: Placedise

Wie versprochen stelle ich heute ein zweites tolles Projekt vor, an welchem ich aktuell maßgeblich beteiligt bin. Placedise. Bei Placedise (www.placedise.com) handelt es sich um eine Software, die in der Lage ist, die Werbewirkung von Product Placement oder vergleichbaren Marketing-Taktiken auf den Konsumenten zu messen – bereits vor der eigentlichen Umsetzung der Maßnahme. Obgleich es Product Placement nun schon seit weit über 100 Jahren gibt, war die Messbarkeit bisher das wohl größte Problem – bzw. ist die Messbarkeit ein generelles Problem von Werbemaßnahmen. Dies ist mitunter ein wesentlicher Grund, weshalb Marketingabteilungen bei Unternehmensführern und vor allem Finanzverantwortlichen nicht sonderlich beliebt sind. Dort wird teilweise viel Geld ausgegeben, ohne dass man den Erfolg in irgendeiner Art und Weise beziffern könnte. Oftmals wird der Erfolg somit einfach über die Reichweite bestimmt. Im besten Fall werden eigene Studien und Untersuchungen in Auftrag gegeben. Die Reichweite ist eine schöne Messgröße, die für sich allein genommen allerdings so gut wie keine Aussagekraft hat. Sie kann sogar irreführen – wenn eine Werbekampagne bspw. negative Effekte hat, kann eine große Reichweite kein …