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Branded Movies – die besseren Werbeclips

Jeder kennt klassische Werbeclips, die am Abend gerne als Pinkelpause genutzt werden. Imagefilme, die ein Unternehmen präsentieren, sind ebenfalls bekannt – genauso wie die Platzierung von Produkten in Filmen und Serien den meisten Personen vertraut ist.

Wohl noch eher unbekannt sind Filme, die eine Marke oder ein Produkt bewerben, ohne dass das Produkt direkt auftaucht. Taucht es doch auf, so kann man gleichzeitig aber trotzdem schwer von Product Placement sprechen, da der Film vollständig vom jeweils werbenden Unternehmen produziert wurde.
Es handelt sich hierbei also letzten Endes um klassische Werbeclips, die allerdings deutlich länger sind, viel aufwändiger produziert wurden und in der Regel keine explizite Darstellung des Produktes beinhalten.

Der Film steht im Vordergrund und das macht das Ganze auch für uns Konsumenten so spannend. Werbung, die man ansehen kann, weil sie einfach toll gemacht ist.

Die Gründe, weshalb Unternehmen dies tun, sind vielfältig. Natürlich versucht man durch gut gemachte Filme, potenzielle Kunden anzulocken, um ihnen dann implizit das eigene Produkt schmackhaft zu machen. Teilweise werden diese Filme aber auch für Messepräsentationen genutzt.
Dem Zuschauer kann dies im Wesentlichen egal sein, da er Entertainment geboten bekommt.

Ist das nicht ethisch verwerflich und werde ich dadurch ggf. ungewollt beeinflusst?

Über das ethische „gut“ oder „schlecht“ kann man sicherlich streiten. Fakt ist am Ende aber, dass die Filme sich in ihrem Nutzen und größtenteils auch in ihrer Absicht nicht von klassischen Werbemaßnahmen unterscheiden, die tagtäglich auf uns einprasseln. Unterbewusst beeinflusst werden wir dadurch natürlich (an anderer Stelle mehr hierzu), allerdings weitaus weniger, als bei einem Gang durch die Fußgängerzone ;).
Gleichzeitig ist zu betonen, dass auch unser Unterbewusstsein Informationen durchaus reflektiert verarbeitet. Wer überzeugter Antialkoholiker ist, wird durch ein subtiles Product Placement nicht zum Alkohol verführt werden können. Entsprechend sind negative Vorbehalte gegenüber Product Placement oder auch den dargestellten Werbefilmen in meinen Augen nicht unbedingt angebracht. Man sollte sich lieber darüber freuen, dass hierdurch tolle Filme entstehen (können).

Genug der langen Rede – nachfolgend ein paar unterhaltsame Beispiele. Wer weitere Tipps hat, kann sich gerne im Kommentarbereich austoben ;).

 

Desire (Jaguar)

Filmproduktion inkl. Produktplatzierung

Film nicht länger verfügbar. Hier gibt es den Trailer.

 

 

Room 8 (Bombay Sapphire)

Filmproduktion

 

Coca-Cola Polar Bears

Filmproduktion

 

Stranded (Sitka)

Filmproduktion inkl. Produktplatzierung

 

Ariadne 2050 (Fastbreak Bags)

Filmproduktion inkl. Produktplatzierung

Kategorie: Entertainment, Marketing, Nur Deutsch
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